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Apr. 27th, 2009

Wummel-Knuffel

Tutorium, Tanzen, Tätowierungen

Tutorium
So, mein Tutorium war heute also... 19 Leute waren da, im Zimmer waren Whiteboard-Marker vorhanden, ich war ein klein wenig nervös und habe so ein bisschen mein Konzept außer Acht gelassen. War aber nicht weiter schlimm, es hat funktioniert und das, was wir nicht geschafft haben, kommt nächste Woche dran. Da am Freitag frei ist (1. Mai), fällt da nämlich Grammatikanalyse aus, aber das Tutorium nächsten Montag findet trotzdem statt. Die Mitarbeit ließ leider etwas zu wünschen übrig, aber ich habe nicht viel erwartet. 3 oder 4 Leute haben immer mal was gesagt. Na immerhin!
Danach sind Tina und ich zum Essen ins 熙桂园 gegangen, da gab's überbackenes Hühnerfleisch und Reis als Studentenmenü und ich war so hungrig und das Essen so lecker, dass ich dasselbe gleich nochmal bestellt habe! Konnte mich danach kaum noch bewegen, boah... zwei Studentenmenüs sind echt viel!

Tanzen
Und dann waren wir wieder tanzen. Außer langsamem Walzer und Cha-Cha-Cha haben wir von zwei neuen Tänzen die Grundschritte gelernt: Quickstep und Rumba. Rumba ist ganz ähnlich wie Cha-Cha-Cha und Quickstep ist irgendwie ganz anders... auch interessant und von den Schritten her nicht zu schwierig, aber in der Durchführung weniger leicht, da man schnell mal aus dem Takt oder anderen Tanzpaaren ins Gehege kommt.

Tätowierungen
Heute hat mich bei StudiVZ eine gefragt, ob ich ihr nicht einen Namen übersetzen könne, damit sie sich den tätowieren lassen kann. Der Name war Marie, ich vermute mal, das ist der Name ihrer Tochter (da sie anders hieß)... normalerweise übersetze ich jetzt keine Namen mehr, aus Zeitgründen, aber da die Sprachen, die sie haben wollte (Arabisch, Hindi, Hebräisch) keine besondere Behandlung per Paint benötigten und der Name auch einfach zu transkribieren war, hab ich's dann doch mal gemacht:
Arabisch: ماري (Mārī)
Hindi: मारी (Mārī)
Hebräisch: מארי (Mari)

Ich dachte mir dann, das Hindi-Wort ist so kurz, ob's das nicht vielleicht sogar als Wort gibt? Und im Wörterbuch fand ich dann folgenden Eintrag:
मारीn. fem. an epidemic, plague, pestilence.

Naja, das hab ich ihr dann natürlich geschrieben. Und dann hab ich mithilfe des "Arabic Morphological Analysis and Generation"-Tools herausgefunden, was das Wort noch so heißen kann, je nach Vokalisation... unter anderem sowas wie: "von meinen beiden Vorbeigehenden" (mārrayya), "mein Vorbeigehender" (mārrī) und auch "Streite! [zu einer Frau gesagt]" (mārī). Das konnte ich ihr natürlich auch nicht vorenthalten.
Nur fürs Hebräische habe ich leider nichts tolles gefunden... also nichts, was eine Bedeutung tragen könnte. Also das mit dem Hindi fand ich schon am witzigsten. :)
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Apr. 14th, 2009

Wummel-Knuffel

La 7ª KEKSO en Creglingen

Ich glaube, das war bisher das tollste KEKSO überhaupt!

Donnerstag, 9. April
Nach meinem Konversationskurs Chinesisch (in dem wir jetzt endlich mal Deutsch→Chinesisch übersetzen!) und einem Seminar zu Wortarten ging's dann vom Bahnhof aus gleich los, zusammen mit Helen und Hanne, nach Creglingen, im Nordosten Baden-Württembergs. War 'ne lange Fahrt mit vielem Umsteigen. Wir hätten 'nen Ruf-Bus rufen sollen und taten das auch, doch leider fuhr irgendwo im Nirgendwo der (normale) Bus nicht und wir mussten den Zug nehmen. Dadurch haben wir den Ruf-Bus verpasst und wurden dann gottseidank aber von Leo abgeholt.
Gegen 20:00 kamen wir dann in Creglingen an, genossen etwas Abendbrot, stellten einander vor und spielten ein paar lustige Kennenlernspiele, unter anderem auch dieses namenlose Spiel, wo man sich Zettel auf die Stirn klebt und dann rät, wer man ist — ich war übrigens "die Katze vom IS in Biedenkopf"! ^^
Es waren viele neue Gesichter auf dem KEKSO (vormals: sub_18): Stefan G. aus Villingen-Schwenningen (der übers schülerVZ vom KEKSO erfahren hatte), Rafaella G. aus São Paulo, Brasilien (die in Augsburg Physik studiert), Simon M. aus Ulm (der aber in Berlin wohnt), Nathalie B. aus Villingen-Schwenningen (halb Japanerin, viertel Französin, viertel Deutsche) und es waren auch einige alte Bekannte da: Leo S. aus Mömbris natürlich als Organisator des Treffens, Julia, Miriam und Caro aus Chemnitz, Andreas R. aus Steinheim irgendwo im Schwabenländle, Martin S. und aus Leipzig eben Helen, Hanne und ich. Später kam noch Sophia B. and und am nächsten Tag auch Jenny M. aus Leipzig. Liesa konnte leider nicht kommen, da sie krank war... die arme!
Alles in allem waren wir 15 Leute.

Freitag, 10. April
Früh gab's Frühstück in der Jugendherberge, wir hatten ja Vollpension. Dann haben wir einige Spiele draußen gespielt, wie z.B. "Alle die", danach haben Martin und ich Esperantokurse gegeben. Ich habe den Kurs für die Anfänger geleitet, er die für die etwas weiter Fortgeschrittenen. Später gab's dann Mittagessen, was übrigens dort in der Jugendherberge Creglingen total lecker war. Nicht nur relativ zu anderen Jugendherbergen, sondern *richtig* lecker! Dann kam Jenny an.
Nach dem Essen war Schnitzeljagd angesagt, die von Leo und Sophia bereits vorher organisiert worden war. Unser erstes Zettelchen führte uns zu einer Bushaltestelle im benachbarten Steinach — dort weise eine Eule den Weg. Hinzu gab's allerdings ein paar Schwierigkeiten und wir sind einen ganz anderen Weg gegangen als eigentlich geplant, wodurch sich alles etwas verzögerte. Aber nicht schlimm, das Wetter und die Landschaft war echt schön und den Umweg wert! Bei der Eule befand sich dann ein weiteres Zettelchen mit einem Hinweis... und so ging's dann immer weiter, über mehrere Stationen, Wälder, Brücken, Dörfer bis in ein kleines Nest, dessen Namen ich nicht mehr weiß. Dort frugen wir einen Anwohner nach dem Weg, der uns dann prompt zu sich nach Hause in den Garten einlud. Wir bekamen Gartenstühle, Saft, Wasser, Wein und eine Kiste Bier. Obendrein gesellte sich auch eine Katze zu uns. Was will man mehr?! Solche Gastfreundschaft hätten wir echt nicht erwartet. Auf der Rückreise splittete sich die Gruppe dann etwas auf und wir kamen recht spät zurück... aber noch rechtzeitig fürs (leckere!) Abendessen.
Den Abend verbrachten wir mit Kickern, Quatschen, dem Angucken alter sub_18-Fotos, Spielen (Werwolf, VEXX usw.)... VEXX war ziemlich lustig! Ich musste Julia rote Augenringe malen, Nathalie musste jemanden anrufen und so tun als wäre sie ein Baby, Simon sollte einen betrunkenen mimen, der gegen eine Wand läuft und so weiter... tolle Sache! Wiedermal waren wir sehr spät im Bett.

Samstag, 11. April
Nach dem Frühstück (das ich glaub verpasst habe) und den Esperanto-Kursen, bei denen ich diesmal die Fortgeschrittenen übernahm und Martin die Anfänger, ging's zu einem Ausflug ins 20 km entfernte Rothenburg ob der Tauber. Leo, Sophia und Andreas fuhren uns im Auto dorthin, wir bekamen alle diese grün-weißen langärmlichen Esperanto-T-Shirts von Leo und er brachte eine Flagge mit. Außerdem bekam jeder Flyer zum Verteilen. Die Fahrt dorthin war schon genial! Ich saß in Sophias Auto und wir haben polnischen Hip-Hop gehört. Ich hab ja sonst nix für Hip-Hop übrig, aber wenn er Polnisch ist, dann ist das schon ziemlich cool... ich muss Sophia mal fragen, ob sie mir "To my polacy" schicken kann. =)
In Rothenburg ging der Spaß dann erst richtig los: rumlaufen, Flyer und kleine Prospekte verteilen, mit Leuten reden und ihnen sagen, dass Esperanto nicht Spanisch ist, so tun als spräche man kein Deutsch und müsse sich alles von Leo übersetzen lassen, oh ja! In einem Postkartenladen, wo ich mir 'ne Karte kaufte, wurde ich gefragt, ob wir "Schummel-Spanier" seien! :D — nachdem ich meinte, wir seien Esperantisten und frug, ob sie Esperanto kenne, meinte sie: Ach, ist das so eine Kunstsprache? So wie Ido?" LOL! :D
Wir haben auch mit einem Touristenführer geredet, der mit seiner Fahrradrikscha herumfuhr. Später kamen wir wieder an ihm vorbei, da erzählte er gerade einigen Touris etwas über Esperanto. Erfolg, Erfolg! Den Hunger stillten wir dann zu fünfzehnt an einem Dönerladen und gingen dann weiter zu einer Burg und ließen uns auf einer Wiese nieder. Bald kam ein kleines Mädchen angelaufen um zu fragen, warum wir alle dasselbe anhätten. Wir haben ihr erklärt, was Esperanto ist und ihr "Saluton!" (Hallo!) und "lekanteto" (Gänseblümchen) beigebracht... sie hat mich dann mit einer selbstgemachten Gänseblümchenkette beschenkt. Süß, ne? Sie hieß übrigens Xenia, war 8½ Jahre alt, kam aus Erlangen, liebte Witze und sammelte so kleine Tierfiguren. Sie war mit ihren Eltern da und ihre Mutter hatte Geburtstag. Deswegen haben wir ihr dann auf Esperanto das Geburtstagslied gesungen. Auch die Mutter ist dann hergekommen und hat sich mit uns unterhalten.
Zurück in der Herberge kam Leo dann die Idee, ein Video für Liesa zu machen, und allgemein über das KEKSO zu berichten. Bald war ein Thema gefunden: Esperanto-Nachrichten, und dabei hatten wir viel Spaß... sind auch viele Interviews dabei, und die Patzer am Ende sind grandios! Das (absolut sehenswerte Video) ist jetzt auf http://www.vimeo.com/4145018 verfügbar!
Später, nach dem Abendessen, gab's dann wieder etliche Spiele und einige hatten die Nacht auch durchgemacht, ich allerdings nicht.

Sonntag, 12. April
Der Tag der Abreise begann mit Frühstück, einigen Spielen, dem Packen der Taschen und Verlassen der Zimmer (ich war übrigens mit Leo und Stefan in einem) und einer letzten Rumsitzrunde... es gab eine Auswertung des Treffens, wir bekamen ein Plüschbärchen und AIDS-Anstecker von einer AIDS-Selbsthilfegruppe, die auch in der Jugendherberge war, wir beobachteten eine andere Gruppe beim Bau von kleinen Dampfmaschinchen, spielten noch ein letztes Mal das Werwolf-Spiel im Freien, was ziemlich spaßig war... ich wurde relativ schnell für den Werwolf gehalten und dann umgebracht. Leo nahm mich dann für ein Interview mit und erzählte mir ganz beiläufig, es gäbe in diesem Spiel übrigens keine Werwölfe. Das war ein Spaß! Und gemerkt haben's die Leute erst, als nur noch 4 Bürger übrig waren! Lustig... Dann gab's Mittagessen, und weil Ostersonntag war, gab's Lamm und Strauß, mmmmmmh! Das Lamm war total lecker und alles andere auch, der Strauß war etwas trocken. Aber überhaupt, das Essen war richtig, richtig gut. Kann sich mit jedem Jugendherbergs-, Mensa-, und Cafeteriaessen messen!
Aber dann war Zeit zu fahren. Die Autofahrer fuhren uns nach Rothenburg und von dort aus dann weiter gen Heimat. Jenny, Helen, Hanne und ich fuhren nach Leipzig zurück, und währen Helen und Jenny schliefen, führten Hanne und ich die Tradition fort und beriefen ein Postrenkontiĝa Klaĉkunsido ein. Auf der Rückfahrt hatten wir einige Zeit Aufenthalt in Würzburg, besuchten dort eine Kirche, ein Eiscafé, ich hab das erste mal bei Kentucky Fried Chicken gegessen (McDonald's ist besser!), ich habe eine Kneipe namens X-Bar gefunden und fotografiert, naja... und dann ging's halt heim.

Ein tolles KEKSO! Das Video ist oben verlinkt, Fotos gibt's bei mir, Helen und Simon im StudiVZ zu sehen.
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Apr. 4th, 2009

Wummel-Knuffel

Who you callin a people?

Today in irc://freenode/##english...

Vesped:Hey people
SkunkyFone:who you callin a people?
Vesped:everyone
Arrekesu:I am not a people
SkunkyFone:everyone isn't online right now.
Vesped:SkunkyFone, just saying hey to the people here
SkunkyFone:Vesped: but, you see, Arrekesu and I aren't people!
Vesped:why not?
SkunkyFone:I'm a Skunk.
Vesped:ok then
SkunkyFone:I dunno what Arrekesu is, but he says he's not a people either.
Vesped:"Hello entities" then?
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Mar. 11th, 2009

Wummel-Knuffel

Hvad koster et brev til ikkesocialistiske udlanden?

Als ich heute mit der Straßenbahn vom Augustusplatz zum MPI fuhr, saß vor mir eine schwarze Frau, die telefonierte. An sich nichts ungewöhnliches, aber die LAUTSTÄRKE! Man sagt Chinesen ja nach, dass sie laut telefonieren, aber die Frau! Boah!!! Die Wagen der 16 sind ja so durchgängig, und ich wette, man hätte sie ganz hinten im Wagen genauso gut verstehen können. Warum telefoniert sie überhaupt? Bei gutem Wind versteht man sie doch sicher auch so. Auch in Südafrika. Witzig war, als nach ca. 5 Minuten der Fahrer kurz aus seinem Kabuff kam (die Frau saß ganz vorne) und meinte: "Gute Frau, könnten Sie vielleicht... ein bisschen leiser... wenn's geht. Danke." — lustig. :)
Sie sprach übrigens irgendeine Bantu-Sprache, ich weiß aber nicht welche. Suaheli war es glaube ich nicht, aber es klang etwas wie Xhosa oder Zulu, nur ohne Klicks und ohne den tolle hl-Laut. Vielleicht war's ja doch Suaheli. Wenn sie 10 Minuten später, als sie ausstieg, nicht immer noch telefoniert hätte, hätte ich sie vielleicht mal gefragt, was sie sprach.

Ich war heute übrigens in einem Teil Leipzigs, wo ich vorher noch nicht war. Nachdem ich im GWZ meinen SHK-Antrag ausgefüllt, unterschrieben und abgegeben hatte, musste ich noch zur Zentralen Bezügestelle in die Angerstraße, das ist hinter der Angerbrücke... sah aus, wie in 'ner anderen Stadt, fand ich. Komisch. Recht hübsche Häuschen irgendwie, teilweise... nur das Gesindel (aka die Jugend von heute) da passte so gar nicht dortrein.
Bin auch etwas zu spät zu Dianas Vortrag über die Phonologie Hinuqs gekommen. War sehr interessant, das, viele Parallelen mit dem Tsesischen aber auch einige Unterschiede. Die alten Sprecher dort haben ein /y/, wär hätte das gedacht!

Und ich war beim Sprachenabend, heute, mit Helen und Liesa. Viel los war nicht, der Katalane war auch nicht da und Susett und Alex und Sarah und so hatten alle keine Zeit. Nächste Woche kommt Leo nach Leipzig für ein paar Tage und Liesa und ich müssen uns was zur Bespaßung ausdenken. Na mal gucken. :)

Interessant: Im Dänischen wird der Stoßton (stød) beim Singen nicht benutzt. Deswegen klingt gesprochenes Dänisch so lustig, dänische Lieder aber enttäuschend gewöhnlich. Ihr wisst nicht, wovon ich spreche? Dann hört euch mal das hier an:

Dänische Nachrichten — die ersten 3 Worte kann man ja mitlesen. ;)
Man erkennt sofort die Fremdwörter im Dänischen (z.B. præsident) — denn sie enthalten Konsonanten! Lustig lustig, hab ich mir gleich mal favorisiert. Dänische Nachrichten auf youtube sind manchmal lustiger als Katzenvideos. ;D

Hier was für LUISe: Dänische Cowboys auf Ponys singen (leider ohne stød)

Mar. 9th, 2009

Wummel-Knuffel

Sinitische Varietäten, neue Wörterbücher und Hausarbeiten

Mannomann, das Wochenende war ja mal was. :)

Am Freitag hab ich mich mit 全雪傲 (Quán Xuě'ào) getroffen, meiner Tandempartnerin. Wir waren wieder einmal im 熙桂园 (Xī Guì Yuán) essen und Chinesisch/Deutsch üben. Irgendwie haben wir ziemlich viel über Pilze, Tiere und giftige Sachen geredet. Nujoa... aber ich hab sie mal gefragt, mir ihren Namen in ihrem Dialekt auszusprechen, das ist ja immer was ganz interessantes. Sie spricht Suzhou-Dialekt (gehört zur Wu-Sprache)... die chinesischen "Dialekte" (i.e. Sprachen) sind ja recht unterschiedlich, muss man sagen, Kantonesisch, Wu und Mandarin ähneln sich in etwa so sehr, wie Spanisch, Italienisch und Französisch. Hakka wäre dann vermutlich Rumänisch. ;) — zum Wu gehört z.B. noch der "Subdialekt" (i.e. Dialekt) Shanghainesisch, der sich auch wieder ein wenig unterscheidet... das ist dann vielleicht vergleichbar mit deutschen (oder halt italienischen) Dialekten.
Die Ausspracheunterschiede zwischen den einzelnen Sprachen und Dialekten Chinas ist schon erheblich. Um das zu verdeutlichen, hier mal der Name meiner Tandempartnerin und des tollen Chinarestaurants... hm, und die chinesische Schreibung für "André" (ich habe leider noch keinen chinesischen Namen) in verschiedenen sinitischen Sprachen und Dialekten. Dazu kommt noch Mittelchinesisch, bzw. dessen rekonstruierte Aussprache, als Vorfahre dieser Varietäten — natürlich alles in IPA.

HanziMandarinKantonesischSuzhou WuShanghai WuMittelchinesisch
ʨʰɥɛn˧˥ʦʰyn˨˩ɕɪ˥˦˥ʑi˩˧*ʣʲwen
ɕɥɛ˨˩˦syt̚˧ɕjɛʔ˦ɕjɪʔ˥*sʲwet
ʔɑʊ̯˥˩ŋou̯˨æː˧˨˧ŋɔ˩˧*ŋawH


HanziMandarinKantonesischSuzhou WuShanghai WuMittelchinesisch
ɕi˥hei̯˥?ɕi˥˧*ɕi
kwɛi̯˥˩kwɐi̯˧?kwe˧˦*kwei̯H
ɥɛn˧˥ʔyn˨˩?ɦɥø˩˧*hʲwon


HanziMandarinKantonesischSuzhou WuShanghai WuMittelchinesisch
ʔɑn˥ŋɔn˥?ø˥˧*ʔan
tɤ˧˥tɐk̚˥?təʔ˥*tok
ljɛ˥˩lit̚˨?ljɪʔ˨*ljet


Interessant, ne?
Danach war ich in einem kleinen Buchgeschäft, das in Leipzig hinter der Hauptpost am Augustusplatz neu aufgemacht hat: ::kawaii:: heißt's, und es ist wirklich klein und eine Art Antiquariat. Vor einiger Zeit hatte mich im Bus nämlich mal ein Mann mit Dackel angesprochen, weil ich ein Esperantobuch las, ob ich nicht vllt. an ein paar Büchern aus seinem Laden interessiert wäre. Er teilte mir mit, dass er ein Kaingáng-Wörterbuch habe (dazu später mehr), und ich bestätigte, dass ich das Buch schon auf meiner Booklooker-Beobachtungsliste stehen habe.
Und am Freitag hab ich mich mal durchgerungen, hinzugehen, mit einem Beutel und viel Bargeld. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich dann eine reichliche Ausbeute für nur 24 € mit nach Hause nehmen können:



Hinzu kommt noch eine Tamilisch-Grammatik von anno tobac 1943, die ich leider bei Tina hab liegenlassen. Toll, was? Ich hab ihm praktisch alle exotischen Wörterbücher aufgekauft. Was ich hab stehen lassen, waren – außer so banalem Schnickschnack wie Ungarisch, Estnisch, Russisch, Japanisch und Französisch – ein paar Suaheli-Wörterbücher und einiges zum Indonesischen. Aber vielleicht komme ich irgendwann dorthin zurück, wer weiß...
Achja, und da war dieses Heft, ungebunden, auf einer seltsamen Sprache, offenbar was christliches, der Ladeninhaber wusste auch nicht, was es war... irgendwas aus Tansania. Er meinte, er habe das Teil doppelt und wollte mir eins überlassen, wenn ich für ihn herausfinden konnte, welche Sprache das sei — hab ich dann tatsächlich auch: es handelt sich um Massai, eine nilotische Sprache aus Kenia und Tansania. Interessant!

Tina und ich haben gestern praktisch den ganzen Tag Tinas Hausarbeit (eine OT-Analyse des u-Umlauts im Isländischen anhand Benuas transderivationeller Korrespondenztheorie) formatiert, in Word. Warum nicht in LATEX? Ganz einfach, weil ich das gar nicht kann und Tina auch nur Grundkenntnisse hat. Das heißt bei so 'ner Arbeit, dass man von Glück sagen kann, wenn man das binnen einer Woche gesetzt bekommt. Als Tina über den ganzen LATEX-Zauberformeln ächzte, hab ich sie dann überzeugt, das ganze lieber in Word zu machen. Angeblich sieht LATEX ja viel besser aus als Word und geht viel schneller... aber das ist m.M.n. Quatsch — wenn man sich gut mit Word auskennt und einige Tricks beherrscht, kann man seine Dokumente in genau der gleichen Zeit (vllt. sogar schneller) dort erstellen, so dass sie ebensogut aussehen wie ein geTEXtes Dokument. Wir hatten zwar einige Huddeleien mit den Tabellen, aber hätte sie's in LATEX gemacht, wär sie nächste noch nicht fertig. ;) — das ist nix gegen Tina, sondern gegen LATEX und seine in meinen Augen ungebührende Elitarität*.
Irgendwann haben wir's dann aber geschafft und haben dann sogar noch 'ne Folge The Mentalist geguckt. Der Stress mit der Hausarbeit hat Tina wohl schlimm zu schaffen gemacht, ich musste ihr dann 'nen Tee kochen und ihr was vorlesen, um sie zu beruhigen. Die arme! Heute ist sie erstmal nach Hause gefahren, d.h. nach Wollin.

* Das Wort elitär hat ja leider nichts zu tun mit altgriechisch ἠλίϑῐος 'dumm, einfältig; vergeblich, umsonst'. ;)

Quote of the Day
Tina: Wo ist die Datei?! Hast du sie kaputtgemacht???

Mar. 2nd, 2009

Wummel-Knuffel

Portugiesisch & Saami

Hach, zu komisch! =)
Habe gestern Abend das Buch Der wunderbare Massenselbstmord von Arto Paasilinna zuendegelesen und es hatte wirklich ein tolles Ende. Vor allem aber auch ein lustiges... in der Geschichte kommt nämlich ein samischer Rentierzüchter namens Uula Lismanki drin vor...

== !!! SPOILER ALERT !!! ==

Er lernte innerhalb von zwei Monaten Portugiesisch, was kein Wunder war, denn das Samische und das Portugiesische haben in der Aussprache überraschend viel gemeinsam. Das Portugiesische hat sich aus dem Volkslatein entwickelt und das Samische aus dem Schnauben der Rentiere.

Wie toll! Wenn ich jemals einen Artikel über Portugiesisch oder über Saami schreiben sollte, werde ich diesen Abschnitt gewiss zitieren. ;)
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Jan. 14th, 2009

Wummel-Knuffel

Quote(s) of the Day

I came across two amusing wordings today that I'd like to share...

First, I sent a message to a mailing list, which got bounced with the following message:
Sorry, but this mailing list does not accept submissions by email.

I know, I know, this might not be that uncommon, but it struck me as quite a contradiction, when I read it. ;)

The second one is from a elicited wordlist, where someone collected about 100 words from several indigenous peoples of West Papua. In the foreword to these lists, he included this note on one of the lexical items:
"Vulva," defined for ease of monolingual elicitation as a female pig's external genitalia.

I see the logic behind this, but still I find this a bit amusing.
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Jan. 13th, 2009

Wummel-Knuffel

La 52ª Internacia Seminario en Biedenkopf

Finfine mi trovas la tempon skribi pri la pasinta IS denove! Do, tiu estis la 52ª kaj lasta(!) Internacia Seminario kaj ĝi ĉi-jare okazis en Biedenkopf, iu malgranda urbo en Hesio. Venis iomete pli ol 150 homoj. Sed mi rakontu laŭtempe...

Sabato, 27ª de dec., 2008
Tina G. kaj mi ja vojaĝis kune al IS kaj ni planis partopreni la kostumkonkurson, do mi ricevis du ·T···-ĉemizojn de mia patro, kiujn mi rajtis tranĉi, piki, ekbruligi, makuli kaj ĝenerale prikatastrofigi, ĉar la temo de tiu ĉi IS kaj kostumado estis "katastrofoj". Mi ankaŭ prilaboris malnovan pantalonon de mi kaj ni du en la mateno aĉetis popersone du plastikajn cikatrojn. Poste, ni kunveturis kune kun Jenny M. el Leipzig, Caro P. el Chemnitz, Miranda L. el Aŭstralio (mi ne ŝercas!) trajne al Biedenkopf. La vojaĝo daŭris 7 horojn, sed ni nur pagis ĉirkaŭ 7 € po persono, ĉar validis la semajnfinan bileton ("SchönesWochenende-Ticket"). Nian unuan esperantiston ni malkovris en librovendejo en... mi forgesis, kie. Sed estis Cat (aŭ Kat?) el Svislando (kvankam ŝi estis el Kanado, sed ne gravas).
Do, alveninte, ni akceptiĝis kaj salutis niajn amikojn internaciajn. Fine, Tina kaj mi ricevis ĉambron kune kun Andreas R. el Germanio, [info]timwi el Germanio/Britio kaj Olivier M. el Francio. La programlibreto bonegis, ĉar fakte estis tre malgranda kajereto en la (multkolora) nomŝildo. Tion mi trovis ege bone farita!
La interkona ludo tamen tute ne taŭgis, ĉar oni vere ne interkonis kun aliaj homoj.

Dimanĉo, 28ª de dec., '08
Tina ĉiumatene iris al la Esperanto-kurson por komencantoj de Tim Owen, kaj tie laŭdire plaĉis al ŝi. Mi fakte partoprenis la matenmanĝon kun ŝi. Jam je la unua tago! Ho ve... post la sufiĉe bona tagmanĝo, Timwi, Tina kaj mi iris eksteren por ludi badmintonon, karesi katon kaj promeni iomete. En la junulargastej ankaŭ troviĝis tablopiedpilka tablo kaj tie ni ludis kelkfoje. Kelkaj ankaŭ faris etan korespondencon per Skype kun aliaj Esperantistoj. Vespere haveblis koktelojn, kiujn Leo, Jenny kaj Caro preparis. Kaj kompreneble ni ofte vizitis la ludejon por ludi Cambridge Mao, Streĉ', la amuzan danan trinkujludon aŭ Uno.
Pli poste okazis koncerto de Alejandro Cossavella, kiu laŭ mi ege bone kantis kaj gitarplukis. Kaj eĉ pli malfrue, Judith, Tina kaj mi ludis goon en la ludejo.

Lundo, 29ª de dec., '08
Marek B. faris ekskurson al la urbo en sia programo pri "GeoKaŝado", kiun Tina, Timwi kaj mi partoprenis. Estis amuze, kaj ni eĉ sufiĉe rapide trovis la unuan kaŝaĵon: estis malgranda plastika tubo ie en Biedenkopf, kun skribilo kaj papero ene, sur kiu oni devis skribi sian GeoKaŝado-nomon kaj la tempon kaj daton. Ni ankaŭ aldonis varbileton pri Esperanto. Mi havis la ideon enmeti malgrandan trezoron, do ni enmetis ĉeĥan moneron de 5 kronoj kaj malgrandan pseŭdo-oran ĉeneton. Post tiu trovaĵo, Tina, Timwi, Andreas kaj mi decidis ne plu sekvi la grupon sed anstataŭe viziti la kastelon. Kaj estis sufiĉe bela tie! Ni eĉ renkontis aliajn ne-esperantajn GeoKaŝado-ludantojn! Kaj ni vizitis Edeka por aĉeti aĵojn (kiuj estis ege malmultekostaj tie!).
Ree en la gastejo, estis tiu Internacia Kulinara Festivalo, kie oni povas gustumi diversajn manĝaĵojn kaj trinkaĵojn de la nacioj de la partoprenantoj. Mi tre ŝatis la fromaĝon el Italio kaj Nederlando kaj ankaŭ la germanajn keskojn. La alkoholaĵoj el Kroatio iomete tro fortis por mi. ;)
Kaj tiam vespere okazis la grandega ludo farita de Timwi: "Kio volas iĝi milionulo?" — tiutempe mi denove provis partopreni, sed tiam im eĉ sukcesis plejrapidi dum la elekta rondo, kvankam mi estis la 4ª kandidato. Mi tamen nur venis ĝis la 16.000-eŭrojbrakumoj-demando, al kiu mi bedaŭrinde malĝuste respondis, do mi gajnis nenion (nu, fakte mi gajnis 60 cendojn kaj 5 kronojn ĉar homojn donis al mi monerojn por ke la monero decidu). Sed tamen ege amuzis!

Mardo, 30ª de dec., '08
Ankaŭ hodiaŭ mi matenmanĝis! Kaj poste mi iris al prezentado de iu italino, kiu parolis pri "Nanoteknologio. Kvankam ŝia prezentado ne estis tiom interesa, kiel mi esperis, la sekvinta diskutado pri la avantaĝoj kaj malavantaĝoj de nano- kaj genteknologio estis tre interesa. Rolf faris diskutrondon poste, kun la temo "Kiel savi Esperanton de la esperantistoj?" — tie temis precipe pri la problemo, kiel varbi por Esperanto kaj ne envoki al homoj strangan impreson de ĝi.
Do, poste ni iris al la danckurso de Leo, kiu instruis al ni danci salson, ĉaĉaĉaon kaj aliajn dancstilojn. Li tre bone faris tion kaj mi tre ĝojis danci kun Tina. Tiu kurso okazis dum tri tagoj, mi kredas, do je la internacia vespero ni eĉ prezentis nian dancon.
La vespera programo enhavis "Fantoma Faŭko", parodia de talkshows kiel Jerry Springer, ktp. Kelkaj de la skeĉoj estis ankaŭ tre amuzaj. Kaj ni poste lasis la tagon finiĝi per granda rondo de Cambridge Mao en la ludejo.

Merkredo, 31ª de dec., '08
Ni ne multe faris posttagmeze, nur manĝis, ludis bilardon, okazigis la aligatorejon, dum kiu mi parolis nederlande, angle, ĉine kaj iomete france kun kelkaj homoj. Tiun mi ŝatis. Kaj mi remarkis, ke mia hispana tute ne funkcias sur esperantaj renkontiĝoj.
Vespere, la silvestra programo enhavis kostuman temon de "katastrofoj", do Tina kaj mi kaj multe aliaj vestis sin katastrofe (vidu supren). Ŝajne, tamen, Tina kaj mi estis la solaj, al kiuj venis la ideo vesti sin kiel post iu katastrofo, kaj ne kun katastrofa vestaĵstilo. Dum la kostumkonkurso tamen venkis Benny el Irlando, kiu estiĝis la superirlandega kuracistohorloĝo (ne demandu!). Mi ankaŭ trovis sian kostumon unu de la plej bonaj. La jarŝanĝon ni kompreneble denove festis en la diskejo.

Ĵaŭdo, 1ª de jan., '09
La prelego/diskutrondo de Tina T. el Kroatio kaj Karlijn el Belgio ege interesis min kaj "mia" Tina, ĉar temis pri "Bilingvismo". Tina T. kaj Karlijn fakte estas denaskuloj, Karlijn eĉ jam estas Esperanto-parolanto en la 4ª generacio! Ili do parolis pri siaj spertoj kiel infanoj, kaj kiel infanoj lernas lingvojn kaj kiel dulingvecaj infanoj povas enkapigi du lingvojn samtempe. Estis iomete psikolingvistike, ĉar ili ankaŭ parolis pri la arealoj de Broca kaj Wernicke.
Ni certe faris pli ol tio, sed mi nun ne plu rememoras...

Vendredo, 2ª de jan., '09
Alia prezentado sur tiu ĉi IS estis de Bjørn el Danio, kiu volis paroli pri la elfaj lingvoj de Tolkien, sed iomete tro pli parolis pri la Mastro de la Ringoj kaj ne vere multe pri la lingvoj mem. Bedaŭrinde.
Post tio, Leo faris sian prezentadon de la KEKSO – la nova nomo de la sub_18-renkontiĝo. Kelkaj homoj el aliaj landoj estis tie kaj ŝajne tre ĝojas pri ĝi. Ni eĉ spektis la filmeton, kiun ni lastjare surbendigis.
Poste komencis la internacia vespero, kun multe da mojosaj skeĉoj. Ni faris nian dancrondon, kiu vere ne facilis pro la manko de spaco sur la scenejo. La italoj kantis kaj varbis samtempe por la IJF, la ĉeĥoj privarbis ilian IJK en Liberec (al kiu mi ankaŭ planas iri!), mi faris mian akĉentan skeĉadon denove – Judith kaj amuzuloChuck (elparolu ĝin: [ʦʰuʦk] ;)) kaj kelkaj aliaj konvinkis min fari ĝin denove – la homoj ŝajne ege ŝatis ĝin, same kiel lastjare, kaj mi vidis ke kelkajn eĉ filmis ĝin. Se mi trovas ligilon al iu tia filmeto, mi aldonos ĝin suben.
Kaj jes... mi ja volis klarigi, kial ĝi estas la plejlasta IS. La IS ne plu okazos sekvontjare. La AS (la "Ago-Semajno" en Pollando) ankaŭ ne. Domaĝe. Sed maldomaĝe okazos la JES (la mallongigo por "Junulara E-Semajno") en Zakopane, Pollando — ĝuste, ili kunmetis la IS kaj la AS kaj fondis la novan renkontiĝon, kiu verŝajne okazos ĉiujarfine aŭ en Pollando aŭ en Germanio: la JES. Mi jam tre ĝojas!
Estis jam malfrua, sed tamen ni ankoraŭ ne lacis, do ni ludis la homlupan ludon en la ludejo, kun 6 germanoj kaj po 1 el Norvegio, Nederlando, Francio kaj Ĉeĥio. La ludestro estis Quentin el Francio. Kaj estis la unua fojo, ke la homlupoj elektis min kiel la unuan viktimon. Mi ja tre ŝatas la ludon, sed ne vere emas kunludi. Strange, mi scias.

Sabato, 3ª de jan., '09
Jen la lasta tago. Ni pakis niajn aĵojn kaj ujojn kaj forveturis. La trajnoj estis ege ege plenaj, sed ni tamen trovis spacon. Mi veturis kune kun Tina, Marcos, Uljana, Miriam, Caro, Jenny kaj parte kun du homoj el Magdeburg. Kun la dana Bjørn mi povis filozofumi (rimarku la fi-!) iomete pri la dana fonetiko, sed mi trovis, ke sia akĉento tute ne estis tiom forta kiel tiu de Simon (la dano, kiu instruis al mi kaj Timwi la faman trinkujludon). Pro tio mi unue pensis, ke Bjørn venus el Norvegio.
Do, post ĉirkaŭ 7 horoj aŭ pli ni alvenis en Leipzig denove, kaj tiel finiĝis por ni la IS. La lasta IS. Restu ĝi en paco.

Sed ne gravas, ĉar ĉi-jare mi iros al la KEKSO (dufoje!), la IJK (en Liberec) kaj dum novjaro 2010 mi estos en Zakopane, Pollando por la JES. Do, plenas mia Esperanto-jaro kaj mi ja tute ne scias, kion povus krome okazi. Cetere, mi finfine aĉetis verdan stelon, kiun mi tuj alfiksis al mia jako.

Kaj jen sekvos ĉiujn ligilojn al iuj interretaj medioj pri tiu ĉi IS. Se vi konas plian, donu al mi!
filmeto de Benny pri la IS (ege mojosa!)
mia filmeto de la dana trinkujludo (dekstre estas Simon)
flickr-paĝo de Benny kun multege da filmetoj (rigardu ilin!)
mia akĉentoskeĉo en pluraj filmetoj (kiu alŝutis ilin?)
kelkaj da miaj fotoj (Facebook)
fotoj de Gerard S. (Facebook)
fotoj de Elli (Facebook)
fotoj de Angelika P. (Facebook)
fotoj de "Miropiro" (Facebook)

Dec. 5th, 2008

Wummel-Knuffel

Fieldtrip to Austria // Pirahã

Surprise, surprise! Tomorrow I'll be gone for almost two days (Friday and Saturday) to Austria! To Braunau am Inn, to be exactly, the city were Adolf Hitler was born over a century ago. Reason is, I "discovered" (indirectly) a native speaker of Hinuq who also claimed to speak Tsez, there. Now we – that is Sven G., Diana F., Arsen A. (the Tsez) and I – will visit him and his family to maybe record some texts and ask questions. As for me, I might practise my Tsez and Russian on the trip, I hope...

By the way, I'm currently reading Dan Everett's book "Don't Sleep, There Are Snakes", which I enjoy... but I wonder about the many illogical inconsistencies in his transcription of Pirahã words... I'm not talking about alternative pronunciations of consonants and words here, but about quite obvious errors, which are not too rare in the book. An example is a proper name in Pirahã, which occurs as Xaíkaíbaí, Xaikaíbaí, Xaikaíbí [sic!] and Xaikáibaí (of which the latter is the most frequent and thus perhaps correct). A different name can be found as Xaogíoso and Xaogióso here and there. Another curiosity is the spelling of some words that seem to start with vowels, where he leaves out the glottal stop (written in his orthography as <x>) in words like abikwí, which also contain a <w>, which puzzles me, as it is not part of the Pirahã phoneme inventory; sowá is another such word. Then, I remember having found the word kaoáíbogi ("evil spirit") somewhere in some glossed examples by Everett – not in the book, but in one of his articles – now I find him writing that word as kaoáíbógí in his book. Why?
There are more of such inconsistencies... but maybe I am wrong and words may start with vowels in Pirahã. Plus, there's really alot allophony and allomorphy going on. Vowels may be dropped, diphthongs may be monophthongized, tones can change and even jump to other syllables — at least that's my impression from reading his examples. I really really want to read something about Pirahã phonology someday. Maybe I'll ask Sven or Eugenie or even Dan Everett himself if they could recommend some articles or books. I will probably have to buy that Portuguese book from that Brasilian vendor after all... I'd do that if I could find a trustworthy Brasilian with a Paypal account. :/

By the way, some useful Pirahã phrases include:
Tii kasaagá Xoogiái. = "My name is Xoogiái."
Kaoáíbogi hi sabí xáagahá. = "Evil spirits are mean."
Hiaitíihí hi tigisáaikoí. = "Pirahãs are hard."

Quote of the Day
André: I'm reading a book on the Pirahãs.
Timwi: Does the book have page numbers? :))))))

Nov. 2nd, 2008

Wummel-Knuffel

Fortsetzung und Wochenende

Und nun die Fortsetzung...

Das nächste Seminar war dann "Wie man eine Seminararbeit schreibt", gehalten für Linguisten von einer, die jetzt am MPI arbeitet. Eigentlich ein praktischer Kurs, von dem ich mir auch einiges erhoff[t]e, zumal ich in der Linguistik – schockschwerenot! – noch keine Hausarbeit schrieb. Ja ich weiß, 9. Semester, ja... Kacke auf mein Haupt. Leider musste ich dann feststellen, dass ich zu 2 der 4 Termine nicht erscheinen kann, da ich da a) auf der StuTS und b) beim Kaukasus-Seminar bin. Blöd. Vielleicht geh ich trotzdem zur nächsten Sitzung... muss ich mir noch überlegen. Die sind jetzt immer Samstags, 7 Stunden lang(!!!).
Nach der Uni bin ich dann ins MPI gefahren, um ein bisschen zu arbeiten. Ich habe jetzt mal angefangen, mir eine kleine Tabelle anzulegen, mit wichtigen Begriffen, die man brauchen kann und sich hauptsächlich ums Erfragen, Elizitieren, Vergleichen und Erklären von Wörtern und Sätzen drehen – auf Deutsch, Russisch und Tsesisch – damit ich mit Arsen über seine Sprache plaudern kann. Plaudern ist gut, mir wurde aufgetragen, mit ihm die bisherigen Glossierungen durchzugehen. Da werde ich viele Fragen haben... mal sehen ob es mir dann leichter fällt, Russisch oder Tsesisch zu reden... ich glaube, ich kann alle beide Sprachen gleich gut schlecht.
Am Schluss FSR-Sitzung. Ich soll die Fahrkarten für die 11 angemeldeten Leutchen kaufen, weil ich auch nach den 700 € vom letzten mal noch das meiste Geld zu haben scheine. Nungut. Mach ich dann am Montag.

Freitag war frei, da gab's nix zu tun, wie schön! Ich hab mich teilweise entspannt und teilweise gelangweilt. Ich arbeite zurzeit fleißig an meinem Tsesisch-Englisch-Wörterbuch weiter und bin inzwischen bei c, nachdem ich die Vokale und b (ich geh nach dem "englischen" Alphabet) abgeschlossen habe. Muss nachher mal ausrechnen, wieviel Prozent das ist.

Gestern Abend luden Joha & Anja zum Filmabend zu sich ein. Tina, Achim und ich waren da, und ich hab auch ein paar Filme mitgebracht. Wir haben's per Beamer geguckt, sozusagen... nur war der Beamer ein selbstgebastelter (von deren Ex-Mitbewohner), der aus einem Polylux (= Overhead- bzw. Tageslichtprojektor) bestand, auf den eine halbdurchsichtige Flachbildmonitorschirm aus einem Laptop, samt Lüfter, montiert war. Geniale Konstruktion! Und voll funktionstüchtig, es lief prima. Wir haben uns erst "Und täglich grüßt das Murmeltier" (auf Englisch, 9 Punkte) und dann "Shaun of the Dead" (auf Deutsch, 6 Punkte) angeguckt. Letzteren hab ich jetzt zum 2. Mal gesehen, ersteren schätzungsweise zum 12. – wenn nicht gar öfteren – Mal. Joa, war ein gar lust'ger Abend. Auf der Heimfahrt hab ich im Bus noch Karin W., Maria (?) und Lisa F. getroffen — apropos: bald ist ja wieder Squibs-Konzert!

Quote von dem Tag:
Neulich übrigens auf Facebook 'nen deutschen Werbebanner gelesen: "Deine Freunde wie du!" — nach einigem Überlegen kam ich drauf, dass das im Original wohl "Your friends like you!" geheißen haben dürfte. Hah! :D
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Oct. 17th, 2008

Wummel-Knuffel

Delirant isti itelmeni!

So, meine Tasche ist gepackt. Zumindest fast. Morgen (aka Freitag) geht's nämlich nach Wernigerode in den Harz, wo unsere diesjährige Ersti-Fahrt hingeht. Es ist allerdings eine Erstiplus-Fahrt, da außer den Erstsemestlern und den FSR-Mitgliedern auch noch alle anderen mitdürfen. Es haben sich auch 23 Leute angemeldet, die morgen alle mitkommen, wow!

Heute früh war ich bei "Aktuelle Relativitätsforschung", wo ich Glück hatte, noch einen Sitzplatz auf dem Boden zu bekommen. Zumindest am Anfang... als Herr Bickel dann sagte, was er von uns verlangt, in der Vorlesung (das Thema ist grob gesagt der Zusammenhang Sprache↔Denken, also so ein bisschen die Sapir-Whorf-Hypothese), sind erstmal einige Leute aufgestanden und gegangen, so dass ich doch 'nen richtigen Sitzplatz bekommen habe. Interessante Vorlesung, wir sollen auch jeder ein Referat halten, ich habe mich da für das Thema Gender/Genus entschieden, das ist irgendwann Ende Januar, also noch lange hin.

Danach war dann das "Typologische Forschungskolloquium", in dem Lal (ein Nepalese, der wie ein Japaner aussieht) über irgendwas sprach... Lennart meinte zu mir, es ginge um "Naja, hier irgendwie so 'Two kinship terms in der-und-der Kiranti-Sprache beyond... äh, morphosyntax' oder sowas" — ich hab mir dann auch gedacht, das muss jetzt nicht so unbedingt sein, bin also nicht hingegangen. Tyko schrieb mir später in einer Mail:

P.S.: Die kleine Stephi hat dich im Typologie-Kolloquium sehnsüchtig vermisst.


Haha. Sorry, beim nächsten mal vielleicht... :)
Ich habe dann die ganzen Esperanto-Kurs-Werbeplakate im GWZ entfernt, damit nicht *noch* mehr Leute kommen wollen. Seit gestern haben sich wieder 2 Leute gemeldet. Aber auch Frau Fiedler, die sich freut, dass es doch so viele sind. Sie meinte auch, ich darf ihre Lehrhefte nehmen, die sie damals zusammen mit H.-J. Mattusch geschrieben hat. Werde mich wohl auch an denen orientieren. Aber mehr dazu später... ich werd mal am Dienstag mit ihr telefonieren.

Danach bin ich ins MPI, habe mich noch über die Vokalharmonie im Itelmenischen belesen, die im übrigen wahnsinnig spannend ist — hat ein bisschen was von Mendel'scher Vererbungslehre! Es verändern sich dort nämlich nicht nur die Vokale von Affixen, sondern auch von den Stämmen selber! Also sozusagen Ablaut, der von Affixen beeinflusst wird. Es gibt "starke" und "schwache" Vokale, und je nach dem was stark und schwach ist in der Wurzel oder im Affix, verändert sich das Wort insgesamt. Sobald eins davon starke Vokale enthält, werden alle Vokale im Wort stark, schwach bleiben sie nur, wenn die Vokale von Wurzel und Affix schwach sind. Im Tschuktschischen ist's wohl so ähnlich. Krasse Sache, irgendwie! Passiert aber fast nur bei Nomen und nur einer relativ geringen Anzahl von Verben. Und es gibt wohl viele Ausnahmen. Aber die Regel greift sogar für Lehnwörter aus dem Russischen!
Man stelle sich das mal im Türkischen vor: da würde aus einem Wort dokunulmazlık durch Anhängen von einem Affix -ler plötzlich dökünülmezlikler. :D

Naja. Ich habe das Buch Brigitte zurückgegeben, dann ein wenig gearbeitet und bin dann zum Neurologen gefahren — hatte dort einen Termin wegen EEG und so. Musste diesmal nur eine Stunde warten. Dafür bin ich beim EEG mehrmals eingeschlafen... Frau Peschel fand das auch lustig. Nun gut. Jedenfalls ist wie immer alles in Ordnung mit meinem Hirn, Frau Dr. Peschel meinte, ich müsse eigentlich nicht wieder hinkommen, außer es ist mal wieder was oder so. Super. :)

Dann Fachschaftsratssitzung (schwieriges Wort!) mit Tina, Luise, Flo und Joha. Ich muss mal Anja fragen, wann ihr Mittelägyptischseminar jetzt immer ist, vielleicht kann ich ja mit rein.

So. Und nun geh ich echt. Hab nämlich morgen noch ein Seminärchen, wie sich aus meinem Stundenplan im letzten Eintrag entnehmen lässt. Ich freu mich schon auf die Erstifahrt! Bin dann am Sonntag wieder da.

Adjunkt!
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Sep. 12th, 2008

Wummel-Knuffel

3 Träume: Tiefgarage, unten am Fluss, Zahnstein

Ich hatte in den letzten 3 Nächten 3 interessante Träume, die ich mir wundersamerweise auch alle merken konnte. Nagut, den ersten hab ich sogar aufgeschrieben...

1. Traum
Ich befand mich in einer Tiefgarage und lief mit einer Gruppe Menschen mit. Vor einem Kaffeeautomaten blieb ich stehen und wunderte mich etwas über dessen Aufmachung. Seltsame Tasten und Hebel. Daneben las ich auf einem kleinen Schild: "Bitte den Nippel durch die Lasche ziehen und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehen" (usw.), also ähnlich wie das berühmte Lied von Mike Krüger. Ich fand das lustig und wollte den Automaten sogar fotografieren. Allerdings war's dann schon sehr spät und meine Gruppe war weg, ich musste aber doch zu einem Vortrag irgendwohin! In der Tiefgarage habe ich mich dann jedenfalls verlaufen, entschied aber, später noch ein Foto zu machen. Als ich zurückwollte, stand Herr Filipiak als Wachposten da und wies mich zurecht, ließ mich aber dann schließlich doch durch. Ich habe den Kaffeeautomat dann aber nicht mehr wiedergefunden. Allerdings kamen dann ein paar Leute aus der Küche zu Hilfe... einer von ihnen meinte irgendwas von schnösen und ich dachte mir so, kenn ich das Wort nicht von Ariane? Hieß das nicht "Süßigkeiten essen" auf Eiflerisch? Im Traum dachte ich das zumindest. Die Küchenleute meinten dann aber, das hieße doch "Pause machen", und frugen mich in Pseudo-Sächsisch, öb isch dänn aus däm Östen kömme. Naja... ich hab das ignoriert, und mich da umgesehen... es hingen interessante und lustige Plakate an den Wänden, offenbar Werbung für... unseren Fachschaftsrat! :D Man konnte Aufschriften lesen wie "Der FARALING, bald 1.000 Mitglieder..." oder "2009 treten André Müller und der FARALING in ein neues Zeitalter ein!", das stand auf dem Plakat auf ein großes gelbes Raumschiff geschrieben, auf dem sich eine Vielzahl von Wummel-Knuffeln (mein kleiner gelber Vogel da oben in der Ecke) befand. Wie merkwürdig! Und lustig dazu... ich fand's jedenfalls im Traum sehr witzig und jetzt erst recht. Ich wollte die Plakate gerne mitnehmen, bin dann aber leider aufgewacht. Als ich merkte, dass ich aus dem Traum aufwachte, war mein erster Gedanke: "Oh nein, intransitiv!"
Nunja...

2. Traum
Mein zweiter Traum war gestern Nacht und erheblich kürzer und ereignisärmer als der erste. Ich befand mich im MPI und stieg in den Fahrstuhl ein, ein Ehepaar mit ihrem Sohn kam dazu und drückten auf die Taste für das 6. Untergeschoss... man bedenke, unser MPI hat nur 1 Untergeschoss! Wir waren dann dort angekommen, und sind ausgestiegen. Ich befand mich abermals in einer Art Tiefgarage, sah aber, wo's nach draußen ging. Ich bin den 3 Leuten gefolgt und kam dann auch nach draußen, auf eine schöne Wiese an einem Fluss — später fiel mir auf, dass sie der Wiese ähnelte, auf der Tina und ich uns ausgeruht hatten, nachdem wir in Amsterdam im Zoo waren, am Flussufer, als ein riesiges Schiff vorbeifuhr... aber gut, das war damals, nicht im Traum. Ich war ohne Tina auf der Wiese und da war auch kein Schiff... stattdessen eine große Weide (Baum, nicht Wiese) und viele Enten darunter. Ich fand die Enten total niedlich und wollte eine streicheln (ja, das sieht mir ähnlich, ne?), bin also hingelaufen, aber dann sind die Enten nervös geworden und haben so laut gequakt und geschimpft, dass ich von dem Geschrei aufgewacht bin. Schade.

3. Traum
Heute Nacht hab ich geträumt, ich schau in den Spiegel, da ich ja heute (wirklich) zum Zahnarzt musste, und hatte – wie so oft – einen meiner Zahnausfallträume. Nur nicht ganz so schlimm. Meine Zähne waren noch alle drin, aber die Backenzähne waren voller Löcher. Total schlimm. Ich bin erschrocken und ein bisschen panisch geworden, im Traum. Später, als ich aufgewacht bin, war natürlich alles in Ordnung. Wie's eben so ist.

Interessant, nicht wahr?

Sep. 10th, 2008

Wummel-Knuffel

Ansonsten so...

Was gibt's denn noch zu erzählen? Nun, am Mittwoch vorm Esperanto-Treffen gab's abends bei Sabine im Garten eine kleine Feier zu Ehren sreniUlrikes Rückkehr, das war nett. Schön auch, sie wiederzusehen.
little_jinxStephi ist auch wieder da, ich hab sie gestern mal in ihrer neuen Wohnung besucht. Das war lustig, ich hatte mich in der Hausnummer geirrt und wanderte ziellos in einem halbverfallenen Bau umher und dachte mir so, da hat sich die kleine Stephi aber ein schäbiges altes Haus ausgesucht... zwei offenbarene Bewohner, die hinter mir grad die Treppe raufgingen frugen mich, ob ich jemanden bestimmtes suche, da sagte ich, ja und nannte der Stephi Nachnamen. Der eine überlegte kurz und sagte dann: "Ah, so eine kleine mit schwarzen Haaren?" – eine sehr treffende Beschreibung! "Ja.""Die wohnt oben im obersten Stockwerk." Aber weil ich mir dann doch unsicher war und oben auch kein Klingelschild dran war und ich schon damals bei Laura an der falschen Tür klingelte, nur um die Bekanntschaft mit "Nasenbob" zu machen, rief ich Stephi auf dem Handy an, und siehe da: falsches Haus! Wie peinlich! Naja... Stephi wohnt jedenfalls in einem schönen modernisierten Altbau, wie fast jeder in Leipzig. Eine echt schöne Wohnung und ein hübsches Zimmer. Wir haben Süßes gegessen, Karten gespielt und ich habe über ihren kleinen Übersetzungscomputer gestaunt, den sie sich aus China mitgebracht hat. Achja, und ich habe sie finnische Vokabeln abgefragt... was für ein Spaß! Die Hälfte der finnischen Wörter scheint aus dem Schwedischen, Englischen und Russischen geklaut zu sein. Tsk!

Achja, ich war auch bei Marcos und Uljana daheim, neulich, und habe ihnen beim Auszug geholfen. Die beiden ziehen bald nach Bonn und kamen in Zeitverzug mit dem Ausziehen, da hab ich ein bissl mit angepackt (nicht lachen!). Eine Kirgisin hat noch mitgeholfen. Aber ich habe nicht nur sozialstatisch davon profitiert, sondern auch materi- und ideell: ich durfte eine 10-Kopeken-Münze behalten, die aus dem Teppich kullerte, ich habe ein kleines Deutsch-Esperanto-Wörterbuch bekommen, dass wir in einer alten Kiste fanden und ich habe von Zarina, der Kirgisin die Übersetzung von "Ich spreche kein Kirgisisch." bekommen, was ich ja sammle. Lautet übrigens: Мен кыргызча сүйлөбөйм.
Danach war ich beim Dönermann um die Ecke und habe einen Dürüm verspiesen. Nach mir kam eine Gruppe Leute, von denen jeder was bestellte und einer sagte: "Die 6, Döner mit Halloumi." Da dachte ich schon, na... und siehe da, etliche Stundenbruchteile später, der Dönermann hatte schön an die 3 Döner fertiggemacht und die anderen Leute waren längst bedient, da frug der Kunde, wieviele Döner der Mann da gerade vorbereiten täte... oh-oh! Er hatte tatsächlich verstanden, 6 Halloumi-Döner, statt einmal die Nummer 6. Armer Dönermann.

Apropos Essen. Ich habe gerade 800 Gramm Linsensuppe + 200 Gramm Wiener Würstchen (extra reingeschnibbelt) vertilgt. Und ich fühle mich NICHT so voll wie damals, als ich das gleiche tat. Damals dachte ich, ich müsse platzen oder man würde mich gleich abholen und mir dann sagen: "Tut uns sehr leid, Herr Müller, wir müssen Ihnen den Bauch rausnehmen.", aber dero nix! Ich könnte glatt noch was essen.

Und zu guter Letzt noch mein Fortschritt beim Lesen: Ich bin jetzt auf Seite 262 meiner Ägyptisch-Grammatik, Lektion 19. Die Übungssätze/-texte sind inzwischen so mordsmäßig schwer, dass ich sie manchmal einfach überspringe. Am schlimmsten ist dieses ewige Hin- und Hergeblättere zwischen Aufgabenstellung, Zeichenindex, Wörterbuchteil und Lösung. Ist manchmal so frustrierend wie beim Chinesischen, wenn man da ein Zeichen nicht kennt und erst manuell suchen muss. Vor allem, wenn man nach 4 Jahren immernoch den alten 214-Radikale-Index gewohnt ist. Wo ich schonmal dabei bin: Warum gibt's nicht mal ein chinesisches Zeichenwörterbuch, das genauso aufgebaut ist wie das Japanisch-Wörterbuch von NELSON?! Echt, im Nelson findet man alles 10× so schnell.

Desweiteren war ich nochmal bei meiner Schwester im Laden, ich hatte ja schon geschrieben, dass meine neue Brille zu wenig Stärke hat. Meine Schwester war auch baff, weil ich diesmal echt fast 'ne halbe bis ganze Dioptrie mehr hatte, als damals. Sie meinte neulich, wer weiß was da war. Da war ich wohl ausgeschlafen oder war an dem Tag einfach besonders gut drauf — hmja. Das ist durchaus möglich. ^^
Jedenfalls bekomme ich nun neue Gläser, was aber gottseidank nicht viel extra kostet.

Arbeiten macht Spaß! Ich habe mich neulich mit Dik Bakker getroffen und wir haben über das ASJP-Projekt gesprochen. Er plant, die gesamten Sprachsamples jetzt auf IPA umzustellen und ich habe gesagt, dass ich da gerne mitmache. Er hofft, dass die Ergebnisse dadurch besser werden und ich denke auch, dass es eigentlich von Anfang an ein Fehler war, auf eine ungenauere Orthographie umzustellen. Naja. Wir denken aber, die Umstellung auf IPA ist machbar. Ich find's toll, in dem Projekt mitzuarbeiten! Morgen hält Dik einen Vortrag am MPI darüber.

Quote of the Day:
Der Witz kommt eigentlich von Miriam und ist vom sub_18 noch:
Was sagt ein Masochist zum Sadisten? — "Schlag mich!". Und was sagt der Sadist zum Masochisten? — "Nein."
... Brüller! ;)
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Aug. 21st, 2008

Wummel-Knuffel

Grundschul-Klassentreffen & Bücherwahn

Und der letzte Teil meiner Update-Trilogie...

Klassentreffen
Jaaaa, letzten Samstag (16.08.) hatten wir dann endlich mal Klassentreffen, und zwar mit meiner damaligen Grundschulklasse (Klasse 1b – 4b, Christoph-Arnold-Schule, Leipzig; Einschulung 1991). Viele von den Leuten hab ich seit 13 Jahren nicht mehr gesehen, krass... Gefeiert haben wir bei Christoph im Garten in Baalsdorf, und eingeladen waren fast alle, aber kommen konnten manche nicht. Einige waren grad im Krankenhaus, auf Urlaub oder zu weit weg oder hatten einfach keine Lust. Sogar Frau Schneider, unsere Klassenlehrerin haben wir gefragt, sie wäre gerne gekommen, aber grad an dem Abend ging's anscheinend nicht. Schade.
Aber wir waren trotzdem an die 15 Leute, grob geschätzt. Ist interessant, was die alle so machen, und wie sich manche verändert haben mit der Zeit, während andere sich kaum verändert haben...
Christoph hat die Landschaftsarchitektursache aufgegeben und möchte jetzt Umwelttechnik (oder wie hieß das?) studieren, hier in Leipzig. Er hat ein eigenes kleines Haus auf dem Grundstück seiner Eltern.
Christian M. wollte neulich noch nach Australien, dort Arbeit suchen, ich hab keine Ahnung wie man das nennt, was er macht, aber wohl was mit Fräsen und Bohren und so... Anlagenmechaniker? Keine Ahnung.
Berit lebt jetzt in Zürich und ist Stuardess bei Air Berlin, kommt auch sehr viel rum in der Welt.
Danilo hat angeblich zwei Kinder, war aber den ganzen Abend betrunken.
Anja macht immer noch Geräteturnen und fängt jetzt an, in Leipzig Medienjournalismus zu studieren.
Christian L. hat bis vor kurzem noch in einem Jeans-Geschäft im Bahnhof gearbeitet. Weiß nicht, ob er das noch macht.
Marleen ist Sachbearbeiterin bei Kabel Deutschland und wohnt auch noch in Leipzig.
Susann scheint Altenpflegerin zu machen.
Jessica hab ich am längsten nicht gesehen, weil sie in der 2. oder 3. Klasse nach'm Western rübbergemacht sin'. Sie ist wohl Erzieherin irgendwo für kleine Kinder.
Ingrid arbeitet glaube ich als Kellnerin, meine Mutter hatte sie mal in der Sportlerbaude gesehen, sie hat einen kleinen Sohn namens Justin.
Jan hat sein Informatikstudium erfolgreich abgeschlossen und möchte jetzt bei IBM anheuern, er hat sich wohl am ehesten auf Hardware spezialisiert. War absehbar, und ich glaub, er ist da wirklich gut. Lustigerweise hat er neulich Thomas Zeug (der mit dem Rollygeddon-Video) getroffen und die haben über mich geredet. ;)
Christin hat ihr Germanistikstudium hingeschmissen, weil's zu schwer war, ich weiß aber nicht mehr, was sie jetzt studiert. Es ist auf alle Fälle Logik dabei.
Patrick war nur sehr kurz mal da, aber er hat nicht viel geredet. Ich weiß also nicht, was er macht...
Und ich (André) studiere Linguistik und Sinologie in Leipzig, wie gehabt.
Okay, 14 Leute... vielleich hab ich noch wen vergessen, hm. War jedenfalls sehr toll, mit Lagerfeuer und Grillen. Die einzigen Nichtraucher waren anscheinend Berit und ich. Die meiste Zeit hab ich auch mit Berit geredet, dann später mit Christoph und Anja — das meinte ich neulich, als ich schrieb, dass man manchmal seine besten Freunde von früher aus den Augen verliert, sich aber dann nach einem Wiedersehen oft wieder super versteht. Später am Abend sind dann alle auch nach und nach gegangen, bis nur noch der "harte" Kern übrig blieb. Der bestand aus Christoph, Christian, Jan, Susi, Jessie und mir. Aber so gegen 8:00 früh sind wir dann doch alle so nach und nach heimgefahren. Bin dann auch gleich ins Bett geplumpst.
Schönes Wiedersehen! Das wollen wir auch bald wieder mal machen.

Fotos vom Klassentreffen gibt's im StudiVZ für diejenigen, die dort angemolden sind, alsda wären die Fotos von Marleen, Jessica, Christian M. und natürlich meine eigenen.

Bücher
Ich wollte noch über Bücher schreiben, die lese ich zurzeit in den Semesterferien en masse... und hab auch viele gekauft bzw. bekommen. Zum einen hat mir Helen aus Finnland einige Bücher mitgebracht, z.B. ein Ost-Armenisch-Phrasebook (was mich gleich wieder an diesen Comic hier erinnert), eins auf Baskisch (beide leider nur von Hippocrene Dictionaries, naja) und ein so'n finnisches Sammelwörterbuch nach Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch, was es wohl für 1 € gab oder so. Ich muss ihr das Geld für die Bücher mal noch wiedergeben. Mir selbst hab ich nach der bestandenen Chinesischprüfung ein Dänisch-Wörterbuch kredenzt, und zwar eins, in dem das IPA (also die phonetische Schreibung) mit angegeben ist, sehr praktisch! Ich habe allerdings noch nicht den Zungenbrecher transkribiert; und dazu noch ein kleines Phrasebook für Hindi, Urdu und Bengali (von LonelyPlanet). Das ist ganz nett, denn die schreiben die Wörter wirklich alle auf Devanagari, arabischer Schrift für Urdu und Bengali. Und das in einer sehr sehr gut lesbaren und schönen Schriftart! Okay, außerdem habe ich angefangen, Limits of Language (von Mikael Parkvall) zu lesen, ein richtig geniales Buch! Werd auch einige Zeit brauchen, bis ich's durchhab, dann noch ein kleiner Kauderwelsch-Band zum Bretonischen, den ich mir von Tina geliehen habe, da bin ich fast durch, ist ja auch sehr klein. Das Lexikon der untergegangenen Sprachen hat Tina für mich aus der Stadtbibliothek ausgeliehen, ich hab's inzwischen tatsächlich durchgelesen und schaff's nun bald zurück. Ansonsten bin ich nicht sehr erfreut über The World Without Us weil mir der Schreibstil irgendwie zu "pretentiös" ist, wirkt sehr aufgesetzt... ich habe mir überlegt, das wieder auf eBay zu verscherbeln und mir vielleicht die deutsche Ausgabe zu kaufen, diesmal nicht als Hardcover (ich hasse Harcover). Dafür lese ich gerade zwei Bücher mit umsomehrerem Eifer: Die kleine Schweizerdeutschgrammatik von Johannes Reese über den Dialekt in Zürich. Wurde mir von ihm selbst und von Herrn Bickel empfohlen, und hat nur ca. 80 Seiten, also hab ich's mir aus der MPI-Bibliothek ausgeliehen und les es nun. Das zweite Buch ist eine Mittelägyptisch-Grammatik von James P. Allen. Die soll ziemlich gut sein, hab ich gehört. Gestern mittag kam sie per Post von eBay an und inzwischen bin ich schon auf Seite 55 am Ende der 5. Lektion. Unterscheidet sich in der Tat von der Gardiner-Grammatik, die ich damals mal zur Hälfte las. Die Anzahl meiner Wörterbücher beläuft sich jetzt auf 260 Stück, in 151 Sprachen — nachzulesen hier.
Uff, so viele Bücher... eigentlich wollte ich ja noch "The Time Machine" und "The God Delusion" lesen. Naja. Kommt noch.

Ich glaub, das reicht erstmal. Bin grad am Überlegen, ob ich heute noch arbeiten gehe, oder ob ich das einfach morgen mache. Da kann ich nämlich noch ein paar Sachen erledigen. Zum Beispiel Tinas Elbisch-Brief beantworten, der gestern ankam. ^^

Quote of the Day:
Mich hat gestern Abend ein Kumpel im ICQ angeschrieben...
[00:35] Ranger: sag mal, ist der linguist gar nicht muede?
[00:35] Andrew: Nee. =)
[00:35] Ranger: sieht man
[00:35] Andrew: Ein Linguist schläft nicht. Es könnten ja plötzlich Sprachen aussterben. :D
[00:35] Ranger: LOL
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Mar. 7th, 2008

Wummel-Knuffel

Zhuang, Luup, sub_18, T&A, Sick adé!, Gedicht, GWZ, MPI, usw.

Hausarbeit:
Puh, ich hab endlich mit meiner Hausarbeit über Zhuang angefangen! Zwar erst das ungefähre Inhaltsverzeichnis, den/das Abstract und den ersten Abschnitt, so ungefähr, aber immerhin! Ich hab entschieden, die Arbeit auf Englisch zu schreiben, irgendwie geht mir das da leichter von der Hand, hab ich den Eindruck, außerdem kann man's dann vielleicht nochmal "verwenden", vielleicht fürs ASJP-Projekt? Zumindest hab ich vor, ein bisschen davon mit einfließen zu lassen.

Connstanze:
m_e_l_l_iMelanie, Maria und ich waren vorgestern in der Stadt, bei Wind und Wetter (und Hagel). Und zwar in der Connstanze, das ist eine kleine Kneipe dort beim Werk II. Bei der Ankunft hab ich dann gemerkt, dass ich da schonmal war, vor genau 388 Tagen! Und zwar mit einigen vom Fachschaftsrat, am Vorabend meines Geburtstags, ja... Diesmal hatte ich das Luup-Gutscheinheft dabei, das mir meine Schwester schank und ich habe davon Gebrauch gemacht. Maria und ich hatten jeweils ein Hauptgericht und mussten nur eins davon zahlen, wir drei haben uns dann den Preis (also Melanies Salat und mein Lachsfilet) geteilt, wodurch wir über 8 Euro gespart haben. Na wenn das mal nix ist!

sub_18:
Und gestern war ich dann in der Stadt, aß eine leckere Bratwurst und einen Prasselkuchen und traf mich dann mit Liesa Marie. In genau 20 Tagen geht's nämlich nach Göttingen, zu einem kleinen Esperantotreffen, nämlich dem sub_18. Ich wurde ja auf dem diesjährigen IS von Christine, Tatenda und Cosima dazu überredet, auch mal zum sub_18 zu kommen, auch wenn ich ja eigentlich super_18 bin. Aber das macht nix, sind manch andere ja auch. Aus Leipzig kommen (wie das ja auch bei StuTSen so üblich ist) recht viele mit. Nicht nur Liesa und ich, sondern auch noch Jenny (eine Freundin von ihr), und Helen und Hanne. Helen wird bis dahin sicherlich schon vorlernen, Hanne (deren Schwester) wahrscheinlich eher nicht. Naja, Liesa macht den Anfängerkurs, da hat sie schonmal zwei Leute (die Jenny auch). So. Und ich wurde von einer Esperanto-Julia aus Chemnitz gefragt, ob ich mich auch noch um zwei Mädels von dort kümmern kann, Caro und Miriam. Klar, kein Problem. Genau deswegen waren Liesa und ich dann gestern auch im Hauptbahnhof und haben uns mal ein Angebot für die Gruppentickets eingeholt. 6 Leute hin, 7 zurück, denn Liesa kommt auf der Hinfahrt von woanders her. So wie's aussieht, werden die Hin- und Rückfahrkarten zusammen für jeden von uns 30 € kosten. Das ist ein guter Preis, find ich. Ich hoffe nur, das mit den beiden Chemnitzerinnen klappt — die sind nämlich etwas mailfaul.
Angeblich sind 12 Leute angemeldet, das sind nicht sehr viele... ich hoffe mal, da sind die Organisatoren noch nicht mitgerechnet. Mal sehen, wer wird denn kommen? Liesa, ich, Helen, Hanne, Caro, Miriam, Jenny, Leo, Robert, Cosima, Carolin, Tatenda, Christine und vielleicht Magdalena. Das sind mehr als 12. Gut. Dann sind's sicherlich noch ein, zwei mehr... okay. Malŝaŭen...

Tina & Achim:
Danach bekam ich 'nen Anruf von Sarah, ich soll Achim möglichst schnell was für den FSR unterschreiben lassen. Aber erst hatte ich meinen Friseurtermin. Danach hab ich dann bei Tina und Achim angerufen, ob sie kurz Zeit hätten, und bin dann hin. Nettes Wohnüngchen haben sie da... Tina hat neben einigen auf dem Boden befindlichen Wollmäusen einen Kleiderschrank in ihrem Zimmer, der als englische rote Telefonzelle verkleidet war; natürlich nennt sie ihn TARDIS — T-Shirts, Anoraks, Röcke und Damenunterwäsche im Schrank nehm ich mal an. ;)
Ich hab also Achim unterschreiben lassen und dann haben Tina und ich uns 'n Haufen lustiges Zeug auf youtube angeguckt, während Achim nebenan für die Aufnahmeprüfung für Sprechwissenschaft geprobt hat... singen und Gedichte vortragen muss man da können — wer hätte das vermutet?! Naja, ich bin mir sicher, dass er's schafft, Achim kann singen, und das sogar sehr gut (und laut)! Und das Gedicht, dass er uns dann mal vortrug, war echt genial:

DIE ENTWICKLUNG DER MENSCHHEIT (Erich Kästner)

Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.

Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

Sie hören weit. Sie sehen fern.
Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
Die Erde ist ein gebildeter Stern
mit sehr viel Wasserspülung.

Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
Sie jagen und züchten Mikroben.
Sie versehn die Natur mir allem Komfort.
Sie fliegen steil in den Himmel empor
und bleiben zwei Wochen oben.

Was ihre Verdauung übrigläßt,
das verarbeiten sie zu Watte.
Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
daß Cäsar Plattfüße hatte.

So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.


...so. Ist das nicht toll? Ich find schon!

Heute:

So, und heute war ich dann mal im GWZ und habe den entsprechenden Zettel in den FSR-Briefkasten geworfen. Da traf ich Helena, o freu! Wir haben dann eine Bekanntmachung entdeckt, auf der ein Vortrag von André Meinunger angekündigt und sein Buch vorgestellt wurd! Juhu, endlich, er hat's geschafft! Sein Buch wird veröffentlicht! Es heißt "Sick of Sick? – Ein Streifzug durch die Sprache als Antwort auf den »Zwiebelfisch«" — endlich endlich ein Buch gegen Bastian Sick und seinen blöden Scheiß, den er ega schreibt. Ich werd's mir auf alle Fälle kaufen und dann pausenlos und überall daraus zitieren, wenn mir wieder jemand mit toten Genitiven ankommt. Auf den Vortrag bin ich auch schon gespannt.

Dann war ich bei 'nem psycholinguistischen Experiment, bei dem man erst Sätze nachplappern muss, die man hört, und dann Sätze aus einzelnen Wörtern zusammenbauen muss. Ich sag aber nicht, warum weil vielleicht ein geneigter Leser gern noch da mitmachen möchte. Es dauert höchstens 30 Minuten und man verdient sich 5 € dafür. Macht mit!
Naja, dann war ich im MPI arbeiten — leider war das Büro randvoll besetzt, 5 Menschen an 4 Computer, fohrschbar! Ich bin dann runter zu Sven, doch der hatte leider auch keine Zeit... dafür haben wir uns über Cow & Chicken, I.M. Weasel und Dexter's Laboratory unterhalten, die er früher auch immer auf Cartoon Network geguckt hat. Der Sven, hihi, wer hätte das gedacht? Wenigstens einer, der gute Zeichentrickfilme zu würdigen weiß! =)
Lena hatte dann die rettende Idee, und schickte mich ins Nachbarbüro, wo die Sibirologen hausen. Da saß ein Italiener namens Cesare und eine Niederländerin namens Eugenie, die an Dolganisch arbeitet. Hab mich etwas mit ihr unterhalten und als ich ihr von Bugotak erzählt habe, wollte sie die Musik auch unbedingt haben... klar, ist ja alles auf sibirischen Sprachen gesungen! Ist jedenfalls ein hübsches Büro und ich konnte dort nicht nur prima arbeiten, sondern auch noch eine ASJP-40-Wortliste für Udihe erstellen. Fein!
Hab übrigens meinen MPI-Vertrag verlängern lassen, aber die Stundenzahl mal auf 8 h/Woche herabgesetzt. Ist besser so, denk ich.

So. Das war jetzt aber alles. Morgen geh ich nochmal arbeiten und treff mich dann abends mit ganz vielen Leuten und Danaé im Kowalski. Letztere (Dani, nicht Kowalski) ist nämlich jetzt aus Ägypten zurück, wheeeeee! :D

Nacht.
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Jan. 5th, 2008

Wummel-Knuffel

51ª Internacia Seminario (Würzburg)

Hieraŭ mi revenis de la 51ª Internacia Seminario en Würzburg*. Estis bona etoso denove, kaj mi tre ĝojis pri la homojn, kiujn mi longtempe ne vidis, ekzemple [info]timwi, [info]elgrande, amuzuloChuck, Christine, Liesa Marie, Eric, kunarGunnar Fischer, Uljana, ktp. Kaj mi ankaŭ interkoniĝis kun aliaj interesaj homoj, kiel Tatenda (kies nomo venas el la ŝona lingvo) aŭ Cosima. Kaj ankaŭ Dennis Bemmann, la fondinto de ambaŭ la studiVZ kaj la schülerVZ estis tie. Laŭ Gunnar 180 esperantistoj partoprenanis la renkontiĝon.
Sed pli bonas komenci je l' komencu, ĉu ne?

Ĵaŭdo, la 27ª de decembro — 1ª tago
Mi planis preni kunvetureblecon kune kun Uljana, kiu ja ankaŭ venas el Lepsiko. Do, ĉirkaŭ tagmeze mi veturis al la lepsika stacidomo, aĉetis tiketon por mia revojaĝo (kostis nur 30 €!) kaj renkontiĝis kun Uljana. Ni kune prenis la tramon al Schkeuditz kaj devis atendi almenaŭ pliajn 2 horojn en kafejo por la kunveturistoj, kiuj estis malagrabla ulo kun lia koramikino. La spaco en la aŭto estis ege malgranda, kaj ni ne vere povis movi dum la veturado, kiu daŭris kelkajn horojn. Sed por nur ĉirkaŭ 13 € po persono oni de kritikaĉu.
Do, ni alvenis en Würzburg vespere kaj provis trovi la junulargastejon tie. Mi enskribiĝis, pagis mian kotizon, prenis miajn aĵojn kaj iris ĉambren. Miaj kunloĝantoj estis [info]elgrande, [info]timwi kaj Stephan ("Stefo"). La ĉambroj estis multe pli bonaj ol lastjare, pli grandaj. Post enĉambriĝi kaj saluti kelkajn konatulojn, mi iris al la manĝejo por vespermanĝi kaj poste al la oficiala bonveno. Poste okazis la interkona vespero, kiu tre aĉis: nur unu ludo, en kiu ĉiu devis traduki kelkajn frazojn esperantfonetike en sia lingvo (ekz. "Haŭ du ju sej 'kandem' in jur lengŭiĝ?") kaj interŝanĝi la paperojn kun aliaj. Estis malamuza kaj enuiga afero. Ĉiuj de ni ŝajne pli ŝatis tiun ŝaradan ludon de lastjare.

Vendredo, la 28ª de decembro – 2ª tago
Tiu tago mi ne povis dormi longe, ĉar mi volis aŭdi interesan paroladon de lapingvinoJoop (el Nederlando) kaj blahmaMarek (el Ĉeĥio) — ili parolis pri aŭtismo kaj neŭrodiverseco, kio ankaŭ temas pri la sindromo de Asperger; temo, pri kiu mi nun pli interesas pro Helen. Timwi ankaŭ venis, kompreneble... li verŝajne ankaŭ altas sur la "asperga" skalo. Marek kaj Joop faris etan enketon kun 10 demandoj. Mi recevis 4 punktojn, kio ja similas al la rezulto en mia lasta enskribo, ĉu? :)
Post la tagmanĝo, mi iris al alia parolado pri la arpintana lingvo, kiu estas malgranda lingvo parolata en Liono, Francio kaj partetoj de Svislando kaj Italio. Mi ankaŭ demandis la parolanton pri la 40 vortoj de nia ASJP-listo. Mi ankoraŭ ne certas ĉu ni jam havas la arpintanan en nia listo de lingvoj.
Mi kredas ke mi poste iris al ludejo kun Timwi kaj ludis pokeron. Mi antaŭe neniam ludis ĝin kaj la reguloj fakte sufiĉe facilas. Sed mi vere ne ŝatis la ludon. La luda dinamiko ankoraŭ estas iomete malklara al mi, tial mi baldaŭ ĉesis. Poste okazis rondo de rusaj kantoj, dum kio ni kantis kelkajn kantojn. Estis amuze, jes, Timwi, mi kaj la parolantoj poste ankaŭ kantis la kanteton de la krokodilo Gena.
Dum la vespermanĝo mi renkontis la amikinojn de Christine, do plejparte Cosima, kiun mi rememoras de lastjare. Ĉu ekzistas knabino en la mond' kun pli belegaj brovoj kaj pli ĉarma rideto? Poste, en la diskejo okazis koncerton de Martin Wiese, ekskantisto de Persone, kiu bonege ludis kaj ankaŭ kantis, kvazaŭ mi ne tro ŝatis sian kantvoĉon. Tamen, siaj kantoj bonis, sed multe similis al "Lisa pentras bildojn", kio ja fakte ankaŭ estas de Persone, kaj kion li poste ankaŭ kantis. Do, mi restis en la diskejo, dancumis iomete kaj poste iris dormi je la 3ª aŭ iam. Dum postmeznokta parolado inter Timwi, Elgrande kaj mi, venis Zack, – juna usonano el Athens, Georgio – kun kiu ni longege babilis pri la malsameco inter la vortoj "fakte", "actually" kaj "eigentlich" kaj multe da aliaj aferoj. Li estas amuza knabo, kun tute ne angla akĉento, mi opinias.

Sabato, la 29ª de decembro – 3ª tago
Ĉar ni ja preskaŭ ĝis la 7ª horo babilis, mi kompreneble longe dormis. Mia unua priparolado estis pri la malsamecoj inter nederlandanoj kaj germanoj kaj fakte ankaŭ aŭstroj kaj svislandanoj. Tamen ne estis priparolado, sed fakte cerbumado — ĉiu grupo devis pensi pri aspekto inter tiuj kulturoj, do mi kompreneble estis en la lingva grupo. Estis sufiĉe interesa afero, jes... ni eltrovis ke la lingvaj diversecoj estas pli granda nord-sude ol orient-okcidente.
La koncerto je tiu vespero estis de Sama̐dhi (kun ĉandrabindo super la dua "a"!), en kiu ankaŭ ludis Vincent Rateau — mi opinias ke ili ege bone kantis kaj ludis, precipe la ino kun la violino! Mi iomete bedaŭras ke mi ne aĉetis ilian KDon...
Poste mi dancumis en la diskejo denove kaj tiam ludis "Zendo" kun Timwi, Gavan, Christine kaj Elgrande. Tamen, mi ne vere ŝatis la ludon.
La nokto aĉis, tamen. Ni ricevis du novajn kunloĝantojn: Gunnar kaj Till. Gunnar ja estas agrabla dormanto, sed Till... whoa... mi neniam ajn en mia tuta vivo spertis tiel laŭtegan ronkulon!!! Estis terure... li ne povas ĉesi, kelkfoje Till eĉ sonis, kvazaŭ li preskaŭ sufokis. Argh! Mi nur povis dormi ĉirkaŭ 1 aŭ 2 horojn, tiunokte. Feliĉe, Till kaj Gunnar akceptis iri al alia ĉambro. Stephan volis iri kun ili, kvankam sia ronkado estis preskaŭ plezura grumblado komparante al tio de Tim. Nu, do la restaj noktoj pli bonis.

Dimanĉo, la 30ª de decembro – 4ª tago
Jen mia parolado pri la ceza lingvo! Jes, je la 14ª horo, mi montris al ĉirkaŭ 18 aŭ 19 homoj la miraklojn de la ceza lingvo... sia 126 kazojn, la 4 genrojn kaj la interesan fonologion. Mi esperas ke mia parolado ne estis tro scienca, sed ŝajnas ke la plejparto bone komprenis. Ili ankaŭ faris interesajn demandojn.
Post mia parolado okazis la "aligatorejo" en la ludejo! Tie ni por ĉirkaŭ unu horo ne rajtis paroli nek Esperanton nek nian gepatran lingvon. Mi baldaŭ trovis ukraininon kaj babiletis kun ŝi en mia malbona ruso. Sed ŝajnas ke ĝi ne tiom aĉas kiel mi ekspektis. Bone!
Je tiu posttagmezo mi ne bonfartis kaj iomete timis eblan epilepsian atakon, kio ja jam okazis dum la IS en Wetzlar antaŭ du jaroj. Do mi enlitiĝis kaj dormis ĝis mi denove sentis sufiĉe bone por ludi Cambridge Mao kun multe da homoj. Estis amuzege, kiel ĉiam! Mi tre ŝatis ĝin, kaj kelkaj semi-novuloj eĉ enigis novan regulon.

Lundo, la 31ª de decembro – 5ª tago
Ŝajne mi ankoraŭfoje longege dormis. Vespere, tamen, estis la silvestra festo: la temo estis eksterteranoj, ĉi-jare, sed mi bedaŭrinde ne posedas klingonan kostumon. Sed aliaj homoj vestis sin interese... Petra el anglio estis Trill-oficiro el Star Trek, Aŭtojdek havis tutverdan haŭton kaj hararon, iu havis eksterteranan kostumon kaj Zack havis tiun amzuan arĝentan vestaĵon, en kiu li aspektis ke iu pan-galaksia imperiestro. Bona etoso, ĉi-silvestre, mi opinias! La jarŝanĝo okazis plejparte en la diskejo, kiel ĉiam. Je la 0ª ni festis kaj deziris bonan novan jaron al ĉiuj kaj ĉirkaŭbrakis multe da homojn tie. Kelkajn horojn poste, Timwi, Christine, Uljana, Cosima, mi kaj aliaj ludis "Stress" (Streĉ') en la manĝejo, kaj poste dancumis mi plu... multe da homoj ebriigis en tiu nokto, sed ne mi. Do Christine kaj Cosima parolis longe, precipe pri mia fiaska rilato kun Julia. Jes...
Post ke ili iris dormi, mi restis veka kaj kantis kelkajn kantojn kun la nederlandanoj. Ni rimarkis Basil el Svislando, kiu ege ebriis. Ni eĉ sukcesis lasi lin pentri sian vizaĝon flavkolore. Li poste kantis kelkajn stultajn kantojn ("La biero estas la biero. Se la biero ne estus la biero, la virinoj ne estus la virinoj." kaj "Lala lala laaa, paf-paf."). Estis ege amuza, mi filmis siajn plej amuzajn momentojn.

Mardo, la 1ª de januaro – 6ª tago
Do... mi simple atendis la matenmanĝon kun aliaj geuloj. Haveblis varma manĝaĵo kun kolbaso kaj cepoj; tamen bongustas. Mi devas diri ke la manĝaĵo en tiu junulargastejo ĉiam vere bonegis! Pli ol en pasintaj jaroj!
Vespere okazis la novjara koncerto. Basil ŝajne ne entute malebriiĝis, do li kantis denove sian bieran kanton. Guṇā el Aŭstrio flutumis, Stephan kantis kaj ludis gitaron, kaj Finjo parte kantis ankaŭ. Poste ankaŭ kelkaj homoj orkestris (inkluzive tiu blindulino!). Tiu franco, kies nomon mi forgesis, faris sian semi-nudan korpspektaklon denove, kaj poste okazis la eble plej granda evento: Kiu Volas Iĝi Milionulo? — jes, vere!
Timwi kaj Gavan planis la tutan ludon, Timwi programumis la tutan aferon, kaj elpensis la demandojn. Rolf Fantom estis la moderatoro kaj bone ludis sian rolon. La unua kandidato estis Felix Zesch, kaj li gajnis 8.000 €, mi kredas... fakte, li ne vere gajnis tiom da mono, la miliono egalas al senkosta partoprenado de la sekvonta Internacia Seminario, do tiu egalus al eĉ ne 1 cento. Mi fakte ne scias, kion li vere gajnis. La dua kandidato estis Marcos Cramer, kiu ascendis pli alten en al demandaro. Li ankaŭ saĝe uzis siajn ĵokerojn. Do li gajnis 250.000 € – aŭ fakte: rabaton por 25% de la sekvontaj IS-kotizon, egale al 50 €, mi kredas. Bonege, ĉu ne? La publiko ege ŝatis la ludon kaj aplaŭdis longege. Mi preskaŭ ĝojas ke mi ne estis la kandidato. ;D

Merkredo, la 2ª de januaro – 7ª tago
Tiutage defalis kelkaj programpunktoj. Elli demandis min, ĉu mi volus fari paroladon pri io ajn. Mi tute ne havis ideon... sed nun fakte mi bedaŭras ke mi ne pensis al alfabetoj! Do... eble sekvontjare. Tutcerte! Sed Judith parolis pri la ĉina skribsistemo, kiu fakte estis interesa. Ni diskutis ankaŭ pri la ebleco skribi la ĉinan kun fonema sistemo kaj la opinioj diversis. Poste, mi kaj aliaj homoj iris al la kvizo pri (ne)naciaj himnoj de Marek, kaj nia grupo gajnis. Whee!
Dum la internacia vespero tiam okazis kelkaj skeĉoj kaj la junulargastejestrino dankas al ni por nia bona grupo... nu, ĉu vere? ;) Christine kaj Leo ankaŭ kune dancis sambon, Finjo kantis denove, kaj Guṇā kantis Hare Krishna kun ni, kiu estis amuze! Poste, Timwi, mi kaj aliaj gepartoprenantoj kantis "Circle of Life" multlingve sur la podio, kaj la amaso ŝajne ŝatis ĝin. Multe volis ankaŭ ke mi faru mian akĉent-skeĉon denove... sed mi ne preparis ion kaj ne volas fari la saman ĉi-jare. Sed verŝajne dum la sekvonta IS en 08/09, kiu cetere okazos en Biedenkopf, Hesujo!
La rap-koncerto de Pafklik mi ne ĉeestis, anstataŭe mi iris al la gufujo, babilis kun Christine, Cosima kaj Tatenda, ludis kelkajn ludojn, aŭdis la belega kantado kaj gitarumado de Stephan kaj ĝuis la lastan IS-nokton veke. Ni ankaŭ parolis kun Dennis, kiu al ni klarigis kial la schülerVZ havas tiun ekatakigan rozaĉan koloron kaj kelkajn aliajn iniciantinformaĵojn.

Ĵaŭdo, la 3ª de januaro – 8ª tago
Ĵaŭdo estis la lasta tago. Post la matenmanĝo kaj post rimarki ke preskaŭ ĉiu ekmalsaniĝis, mi pakis miajn aĵojn, aliĝis por la sekvonta IS en Biedenkopf, tial aĉetis senkostan t-ĉemizon kaj devis adiaŭi la belulinojn (jes, mi celas al la Buxtehudeaninoj kaj Aschaffenburganinoj), kies forestn mi verŝajne pleje sentos. Sed ili invitis min veni al la sekvonta sub_18! Okazos en Göttingen, kio ne tro foras de Lepsiko. Mi jam planas kunporti Helen — mi certas ke ŝi kapablus lerni Esperanton eĉ dum la veturado tien. Nu... ni vidos.
Mi hejmveturis trajnen kun Liesa Marie kaj parte ankaŭ kun Marcos. Liesa Marie kaj mi klaĉumis multe kaj amuzis pri nia "Post-IS-a Evaluado". Ĉirkaŭ je la 18ª mi revenis hejmen, lacege, iomete malsane, sed iel kaj triste kaj feliĉe.

Mi ne certas, ĉu la post-IS-sindromo kaptos min, Eric jam diris ke la etoso ĉi-foje ne estis tiom belege kiel normale. Mi konsentas.

Quote of the Day(s)
Devas esti en la germana, mi bedaŭretas! ;)

• Während wir uns wieder über die komischsten Phoneme lustig machten und uns über allerlei Geek-Kram amüsierten, den außer uns sicherlich niemand lustig finden könnte...
Stephan: "Endlisch ma' normaaaale Loide!"

• Als wir uns ein "Musikvideo" mit Captain Picard auf youtube anschauten...
Picard: "I am Locutus of Borg..."
Eric: "Was? 'I am the cutest on board'?!"

:D

Dec. 20th, 2007

Wummel-Knuffel

Wejnachten bei der Sprachfamilie

Wejnachten bei der Sprachfamilie


Kurz vor Weihnachten versammelt man sich also zu einem gemeinsamen Kaffeekränzchen, und wie das unter Linguisten so üblich ist, wird natürlich wieder einmal nur über Sprachen geredet...

André: Griechisch noch ein Stück Kuchen?
Lennart: Von dem Mandarin-Kuchen hier?
André: Nee, dänisch, lieber die Sakha-Torte.
Lennart: So... bitteschön. Reicht das, oder darf's noch ewenkisch mehr sein?
André: Nee nee, das ist ginukh.
Johannes: Aber ich will auch noch was. Estnisch alles auf!
[André verknotet sich]
[Türklingel: Chintang, Chintang!]
Lennart: André, geh doch mal Andi Tür!
André: Geht grad nicht, ich kann meine Armenisch mehr bewegen!
Lennart: Albanisch rum. Nun geh schon!
Postmann: Ja ist denn kannada?!
[Postmann klopft an die Tür: !Xóõ, !Xóõ, !Xóõ!]
[André öffnet]
Postmann: Hier sind zwei Pakete farsi!
André: Oh, sindhi für mich?
Postmann: Natürlich für Sie.
André: Dann legen Sie sie mal da hindi Pakete. Kymrisch mich später drum.
Postmann: So, das macht dann 2,80.
André: Hier, 3 Euro, pashto!
Postmann: Danke, auf Wiedersehen!
André: Tschüssi.
[André setzt sich wieder]
Johannes: Was ist denn da drin?
Lennart: Wahrscheinlich Brot. Da will doch bestimmt wieder jemand proto-indoeuropäische Union schmuggeln!
André: Ach Quechua! [zu Johannes:] Kannst ja marathi, was drin ist.
Johannes: Gujaratisch mal... vielleicht Wejnachtsgeschenke?
André: Mein Nama ist Hadza, ich weiß von nichts!
Johannes: Das kommt mir Spanisch vor, du weißt doch bestimmt, was drin ist!
André: Nein, slovakisch hier stehe — ich habe keine Ahnung!
Lennart: Wo ist denn da der Sindarin, hier rumzuraten! [zu André:] Was macht englisch dein, hier, äh, Puma, äh, Stubentigre?
André: Ach, du meinst Murle! Da ist er doch schon. Jaminjung, n|u, n|u, n|u...
Murle: Miao!
Lennart: Ist schon praktisch, so 'ne Katze. Muss man nicht malagassi mit gehen.
André: Ja, finnisch auch sehr gut.
[das Handy klingelt: Yimidhirr, yimidhirr!]
André: Oh, mein Fon tlingit! — Hallo?
Sarah: Hallo! Ich bin gerade in der X-Bar. Komma yoruba! Hier spielt gerade Saami Deluxe, den darfst du dir nicht durch die Lappen gehen lassen! Aber komm baltisch warte solange...
André: Och nee, inner X-Bar, da war ich neulich erst. Svanisch so toll...
[Telefon: Krbrszrzszrszrzsrzszz]
André: Tok pisin!!! Einmalaiisch das Ding meiner Omi aus, und schon geht's nicht khmer!
Lennart: Stimmt doch kornisch, das liegt doch nur am Enets. Order irisch mich da?
André: Cajun sein...
Lennart: Wollt ihr noch ein Stück Kuchen?
André: Kasachisch doch nicht nein.
Johannes: Bosnisch! Aber 'ne Tasse Kaffee wäre schön.
Lennart: Hawaiianisch mehr.
Johannes: Kein Kaffee mehr? Da wird man japanisch!
Lennart: Nahuatl erstmal ab, wir können doch nochmal welchen machen.
André: Arabisch euch schon erzählt, ich war in den Ferien im Broca-Areal zum Reference-Tracking.
Johannes: Awarisch auch schon. [zu Lennart:] Und du? Warst du schonnema' dort?
Lennart: Newarisch noch nicht. Aber da lasisch schon mal was drüber. War Ute eigentlich auch wieder mit?
André: Nee, die lebt doch jetzt mit einer zusammen, die nenzisch Birgit.
Lennart: Was, mit einer Frau?!
André: Klingonisch, ist aber so.
Lennart: Tsez, Tsez, Tsez, hab ich mir doch schon immer gedacht, dass die lesgisch ist.
André: Das jiddisch doch überhaupt nichts an!
Johannes: Jetzt streitet euch nicht, lasst uns lieber was singen!
Johannes & André: Urdu fröhliche, urdu salische...
Lennart: Ähem! Jakutisch geh dann mal nach Hausa.
André & Johannes: Na-Dené, bis bald!

Alle Sprachen auf einer WALS-Karte )
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Dec. 8th, 2007

Wummel-Knuffel

Caucasus Conference — Day 1

First day of the Caucasus Conference

I arrived there at about 9:30, when many of the caucasologists were already at the welcoming talk and the introduction. So I missed that... but I was busy anyways: Martin Müller and I had the task to fill plates with cookies and fruits and bring them down – along with glasses, tumblers and waste bins – into the MPI's foyer, where the guests were supposed to get some drinks and snacks. That was our main task. We also brought the stuff back into the institute's kitchen and prepared more. It's amazing, how quick and how much those people eat! Alex's comment on this: "Wahrscheinlich kommt Kaukasus gar nicht von 'Kasus', sondern von 'kauen'!", unfortunately this pun doesn't work in English, as the region is called Caucasus, not Chewcase. ;)
There were also some minor other things to do... nothing too difficult, but it prevented me from attending some interesting talks. At least I grabbed some of the handouts.

I actually was at two talks:
• Reference-tracking in Hinuq (by Diana Forker) — I missed the first half, so I didn't get everything. In fact, I had no idea what reference tracking really was. Now I know: It means something like "to keep track of a certain referent in a discourse", so it refers to the distance between the introduction of a new referent and its next mentioning and of what kind it is... a full noun or NP, a direct object or a pronoun, or as in Hinuq (the language closest to Tsez, by the way): the noun-class prefixes. The outcome of the talk was, however, that there is nothing too special going on. But as I said: I missed the beginning.
• Imperative Converb in Archi (by Nina Dobrushina) — Archi is a Nakh-Dagestanian language as well, and it appears to have an interesting type of imperative morphology for sentences with two verbs: one being a verb with an imperative converb suffix and then a verb with a plain imperative null-morpheme (the bare stem, as in many languages). Knowing the system of converbs from languages like Tsez or Sakha, this doesn't seem to me that unusual, but it appears to be quite rare among languages. Interesting.

What I regretfully missed was Zaira's talk about Khwarshi, two other talks about the phonetics and the homophony, respectively, of Kabardian/Adyghe. I also missed an interesting talk on the Udi orthography.

But preparing the cookies and fruits wasn't that bad either, my expectations were much worse and after all I did see/hear some talks. And I also introduced myself to ermite_17Yakov Testelets. I also took some photos and asked Sven if he knew why so many languages have or had some kind of [s] vs. [h] alternation, either in their phonetic realization or at some point in their history, or diachronically (as in the Latin/Greek prefix semi vs. hemi). Sakha has this for every intervocalic /s/. So quite often the language is pronounced [ha'χa], depending on the preceding word. Amuhing, ih it not? He didn't know either... he found it kind of strange as well...

And speaking of Sakha! We had our Sakha test today! I didn't prepare much for it besides sorting out and ordering all my data sheets. The "Hakhaklauhur" turned out to be not overly difficult, but indeed somewhat tricky, especially concerning the vast amount of consonant assimilation and the occasional vowel shortening, not to speak of stem crippling. A verb stem like ihit may change to ist- before a suffix and in one case, the stem sas became hahabït. Luckily this is quite predictable. I was also proud that I glossed tuoχtūr correctly as underlying tuoχ–LĀ–Ar (what–VBLZPRS.PTCP), literally "whatting". ;) Cornelia had the same. However, the time was a little short... I didn't manage to translate the last sentence into English and I could barely finish glossing it. I think no one was able to finish it in time... but I have a good feeling. Ereger türk tïllar tuhāččïlarïgar alamaɣay. ;)

Dec. 2nd, 2007

Wummel-Knuffel

Wanted: Dead or Alive

English — A language that lurks in dark alleys, beats up other languages and rifles through their pockets for spare vocabulary.
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Nov. 14th, 2007

Wummel-Knuffel

I don't care if Mondays black / Tuesday, Wednesday – heart attack / Thursday, never looking back...

Am Sonntag war ich bei Louisa, zusammen mit Sophia. Wir haben unseren Vortrag über die Phonologie beim Fremdsprachenerwerb (insbesondere bei bilingualen Kindern) vorbereitet. Der findet am 26. statt, also ein Tag, nachdem ich wieder von der StuTS zurück bin, das ist etwas blöd. Aber wir kommen gut voran. Von Louisa hab ich mir Rain Man ausgeliehen, als DVD, und noch am selben Abend geguckt. Ich kenn denn zwar schon, aber das war schon 'ne Weile her, dass ich den das letzte mal sah. Ein schöner Film, hab mir auch die Specials angeschaut.

Am Montag war wieder Fremdsprachenerwerb. Julia hat nicht viel gesagt. Sie frug, wie mein Wochenende war, da meinte ich: "Naja, normal halt. Wie immer." — ihre Reaktion darauf: "Aha, wieder stundenlang vorm Computer gesessen?" ... Ja danke, sehr freundlich. Ich hab nichts weiter dazu gesagt. Wenn man Montag früh gleich wieder angepflaumt wird, ist das ein sehr schöner Start für die Woche. Hmpf. :(
Bin danach mit Sophia und Louisa in die Mensa (Peterssteinweg) gegangen. Da war ich soweit ich weiß noch nie. Hab mir Spaghetti genommen, war... nujoa... mensamäßig. Nicht schlecht, aber auch nicht so doll.
Abends bin ich dann wieder zu Badminton. War aber diesmal nicht sooo doll, weil ich irgendwie schlecht gespielt hab. Sehr schlecht sogar, keine Ahnung warum, war nicht in Form, an dem Tag. Wird hoffentlich nächste Woche besser.
Achja. Und ich habe Julias E-Mail beantwortet. Das hatte ich mir seit Donnerstag vorgenommen, aber es aufgeschoben um erstmal etwas abzukühlen. Wer meinen Esperanto-Eintrag verstehen konnte, weiß warum ich ziemlich sauer und enttäuscht von der "lieben" Julia war. Die war ziemlich verletzend. Ich hab versucht, sachlich zu bleiben. War ich wohl auch. Naja. Keine Ahnung, wie sie darüber denkt... im schlimmsten Fall versteht sie's nicht und ignoriert mich einfach oder schnauzt mich an, was das soll, dass ich auch mal meine Meinung sage. Noch hat sie nicht zurückgeschrieben, aber vielleicht lässt sie sich da auch erstmal etwas Zeit oder ist einfach noch nicht dazu gekommen. Oder aber sie will gar nicht antworten, wer weiß. Grad war sie online im ICQ, aber hat mich weder angeschrieben noch eine Antwortmail geschickt.

Am Dienstag, also quasi gestern, hatte ich wieder den Übersetzungskurs Chinesisch-Deutsch, den krassen U-Bahntext hatte ich richtiger als ich dachte, hätte ich nicht gedacht. Der war ganz schön schwierig.
Dann war ich gestern auch noch auf Arbeit im MPI. Erstmal hab ich mir den Vortrag von Herrn Bickel angehört, der eigentlich recht interessant war, allzuviel hab ich jedoch nicht verstanden, denn er war ziemlich technisch mit viel Statistik und vielen Formeln. Zudem musste ich gegen meine Müdigkeit ankämpfen und meine Denkprozesse wurden gestört von einem ständigen "Hmhm... hm. Yes... sure... hmhm..." nach jedem 2. Satz. Ich finde es höchst enervierend, wenn während eines Vortrags, auch wenn's nur ein Work in Progess ist, ständig eine Person alle Aussagen bestätigt (das ist auch bei jedem WiP dieselbe). Das ist doch kein Privatdialog! Das hat mich früher in Chinesisch auch immer gestört: Anne hatte das immer gemacht, sie schien zu glauben, Frau Buchta spräche nur mit ihr und hat immer brav genickt und "Hm!" gemacht. Ich war anscheinend gestern auch nicht der einz'ge, den das doch ziemlich gestört hat... ich hoffe, jemand sagt da mal was.
Ansonsten hat Arsen die Nomen zuendekorrigiert, ich hab die Korrekturen übernommen und die letzten 1500 Nomen zum Vorlesen ausgedruckt. Damit dürften Arsen, Sven und Hans erstmal bis Freitag beschäftigt sein. Ich hab Arsen auch die neue Tabelle mit den tsesischen Verben gegeben, die ist als nächstes dran — ist aber nur die Hälfte, etwa.

Heute hatte ich bisher nur Stadtverteidigung, was schön interessant war, wieder. Das macht auch wirklich Spaß, das zu übersetzen. Ich habe Herrn Filipiak nochmal gefragt, wie das ist mit den Scheinen... also es läuft in etwa so: Wenn meine Vertiefungsrichtung in Sinologie "Kulturgeschichte & Philosophie" (hieß das so?) ist, dann dürfen 2 von 6 Sprachscheinen in Klassisch gemacht werden. Damit würde ich in diesem Semester auch einen Teilnahmeschein für klassisches Chinesisch bekommen. In modernem Chinesisch bekomm ich ja auch einen. Er wusste allerdings nicht genau, wie das für die andere Vertiefungsrichtung, "Sprache und Kultur" (oder wie war das?), läuft. Da müsste ich mal mit Frau Buchta reden, ob man da auch 2 Klassischscheine mit einbringen kann. Wär mir sehr lieb, denn Klassisch liegt mir viel mehr als modernes Chinesisch. Außerdem könne ich auch einen Leistungsschein machen, indem ich entweder zu einem bestimmten Thema, das mit Stadtverteidigung zu tun hat, forschen und eine Hausarbeit schreiben müsste, oooooder aber indem ich den Text von Lü Kun (bzw. einen Teil davon) in schönes Deutsch übersetze, samt Anmerkungen und einigen Nebeninformationen. Letzteres klingt gut. Aber erstens find ich die Teilnahmescheine in dem Falle wichtiger und zweitens bin ich mir noch nicht über meine Vertiefungsrichtung im Klaren. Mir liegt Klassisch, aber mit Geschichte kann man mich jagen! Und mir liegt Sprache, aber nicht modernes Chinesisch. Ist also schwierig... vielleicht sprech ich diese oder nächste Woche mal mit Herrn Filipiak und/oder Frau Buchta, vielleicht können die mir was raten.

So. Kurzer Ausblick auf die Zukunft: Heute Abend ist wieder studium universale, es gibt einen Vortrag über Gebärdensprache von einem gewissen Herrn Markus Steinbach.

Quote of the Day
Neulich sprach Herr von Franz darüber, dass im Laufe der Zeit die chinesischen Silben/Wörter alle ziemlich homophon wurden, weil die Anlaute miteinander verschmolzen und die Codakonsonanten verloren gingen. Selbst mit den Tönen gibt es ja zig Homophone pro Silbe. Er meinte dann: "Irgendwann in ferner Zukunft sprechen vielleicht alle Chinesen nur noch wie die Schlümpfe!" :)
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