FaRaLing, Party, Uta & Stephan, Konzert, usw.
Die heutige FaRaLing-Sitzung war irgendwie bescheuert. 50% der Anwesenden hatten schlechte Laune oder ihre Tage, wie mir scheint. Kein Wunder, dass das Beteiligungspotential sinkt, wenn von einer Seite immer nur rumgemault und abfällig dahergeredet wird, und wenn man dann mal was sagt, einem eh keiner zuhört. Früher war die Stimmung nicht so düster... weiß auch nicht, was das in letzter Zeit immer ist.
Blöd war's auch gegen Ende, als wir gerade am Zusammenpacken und Aufräumen waren und es an die Tür klopfte: Ein seltsamer Typ – schwarze Haare, lächerliche blaue Krawatte und alterthümliche Hosenträgerhose, samt Täschchen und Filzhut – platzte herein, identifizierte uns korrekt als den Fachschaftsrat Linguistik und meinte dann, er wäre Romanist. Statt preiszugeben, wer er war, gab er sich dann als vom Landeskriminalamt beauftragter aus, der nur mal abchecken wollte, ob auch gearbeitet würde. Dann palaverte er etwas von Bier und dass man in Deutschland ja keine Witze mit Nazis und Juden mehr machen könne. Aha, aha. Er pflanzte sich auf einen Stuhl und gab weitere dümmliche Kommentare ab, bis wir ihn mehr oder weniger rauswarfen. Ich bin dann beim Rausgehen vorm GWZ ausversehen (wirklich nur ausversehen!) auf seine Kameratasche und seinen Hut getreten. Komischer Kauz. Der Arschlochfaktor war an diesem Abend recht hoch.
Ansonsten war der Tag auch etwas sinnlos. Ich habe nach dem gestrigen Abend dann heute früh Chinesisch und die beiden Typologiekurse mehr oder weniger geschwänzt... andererseits konnte ich mich auch nicht auf die "Typologie grammatischer Relationen" vorbereiten, da sich die zu lesenden 74 Seiten im moodle weder öffnen noch ausdrucken ließen... und das ist keine Ausrede! Stattdessen habe ich ein wenig für ASJP gemacht, war also nicht unproduktiv. Gestern habe ich auch wegen meinem damalig zurückgeschickten mp3-Player angerufen — die haben mir nämlich immer noch nicht mein Geld zurückgeschickt. Nüscht könn'se, jarnüscht. Fauln Schweine.
Auf Arbeit war ich dann auch, hab etwa ein Dutzend weitere Sätze glossieren können und hab ein paar Sätze mit Юлия gewechselt, was ich vielleicht auch öfter tun sollte, da sie sehr nett ist. Übrigens fiel mir neulich im MPI die frappierende Ähnlichkeit zwischen Søren und David Tennant (Doctor Who) auf.
Gestern Abend war Semesterauftakt(s)party, das vorbereitete Programm ist nicht zum Einsatz gekommen, aber das schien niemanden weiter gestört zu haben. Ich hab Sarah B. meine Sächsischwortliste abgefragt und sogar Herr Dölling schien sie interessant zu finden. Und ich hab mich gefreut, dass Julia W. und Tina G. da waren, da gab's ein bissl Spaß.
Ein richtig toller Tag war der Dienstag: Das fing erstmal recht lustig an, weil ich den Eingang zu meiner Chinesischvorlesung erst nicht finden konnte (wir hatten da noch nie) und mich dann, als Herr Filipiak grad was anschrieb, wegschlich, da ich mit Luise ins Gewandhaus bin. Da war nämlich Schülerkonzert mit Filmmusik. Hab mir allerdings mehr davon erhofft. Wir schienen wirklich die einzigen Nichtschüler da drin gewesen zu sein. Für 3,50 € war's doch recht nett, allerdings kannte ich von den gespielten Filmen nur 2, nämlich Mission: Impossible und Fluch der Karibik. Außerdem hatten sie noch Harry Potter, Herr der Ringe, Charlie und die Schokoladenfabrik, Spiderman und Hui Buh! Das machte das ganze irgendwie etwas albern, zusammen mit den Johnny-Depp-Witzen des Dirigenten. Das, worauf ich mich am meisten gefreut hatte, nämlich Zurück in die Zukunft wurde gar nicht gespielt. Naja.
Danach (nach einer kurzen Arbeiterei im MPI) traf ich mich mit Uta R. und Stephan W. im Hauptbahnhof bei McDonald's — die beiden gehen aufs Heisenberg-Gymnasium zur Schule und lernen grad Esperanto (selbstständig mit einem Kurs von lernu.net, hatte sie durch Zufall kennengelernt). Ich hatte Uta gefragt, ob wir uns da nicht mal treffen wollten, v.A. damit ich ihnen die (am Vortag von mir erstellte) Beitrittserklärung zur Esperanto-Jugend Sachsen geben konnte. Ich hab auch ziemlich viel erzählt dann, über Esperanto, das IS, was es so alles gibt und wie alles funktioniert... wir haben auch über alles mögliche andere geredet und einiges gegessen. War richtig nett, sollt'mer mal wieder machen!
Dann wieder kurz auf Arbeit gewesen und dann Sprachenabend in der VILLA, wie jetzt jeden Dienstag immer. Diesmal mit dabei: Helen und Hanne, Tina und Jana aus der Linguistik. War lustig, wie immer. Ich find's schön, jetzt wieder jeden Dienstag da hinzugehen. In 2 Wochen gibt's da wieder 'nen Themenabend: Taiwan diesmal! Und es soll auch versucht werden, einen Chinesischtisch aufzumachen. Da muss ich mal ein paar Chinesen rekrutieren. =)
Und jetzt noch kurz zum Montag: Erwähnenswert wär da eigentlich nur, dass ich zwischen meinen beiden Seminaren mit Oyunsodo essen war, wir viel über Mongolisch (v.A. die Schrift) geredet haben und ich sie die 40 Wörter für ASJP in ihrem Dialekt ("Mongolian, Peripheral") abfrug. Das war auch sehr spaßig. Interessant ist auch folgendes: Im Mongolischen nennt man die verschiedenen vokalharmonischen Repräsentationen, also ob hoch- oder tiefvokalisch, "männlich" und "weiblich"... das Wort für 'Stein' lautet auf Mongolisch in ihrem Dialekt etwa ['χata], während 'Feuerstein' ['χete] heißt. Muss die Wörter mal mit Lennarts "Hochmongolisch"-Kenntnissen vergleichen.
Blöd war's auch gegen Ende, als wir gerade am Zusammenpacken und Aufräumen waren und es an die Tür klopfte: Ein seltsamer Typ – schwarze Haare, lächerliche blaue Krawatte und alterthümliche Hosenträgerhose, samt Täschchen und Filzhut – platzte herein, identifizierte uns korrekt als den Fachschaftsrat Linguistik und meinte dann, er wäre Romanist. Statt preiszugeben, wer er war, gab er sich dann als vom Landeskriminalamt beauftragter aus, der nur mal abchecken wollte, ob auch gearbeitet würde. Dann palaverte er etwas von Bier und dass man in Deutschland ja keine Witze mit Nazis und Juden mehr machen könne. Aha, aha. Er pflanzte sich auf einen Stuhl und gab weitere dümmliche Kommentare ab, bis wir ihn mehr oder weniger rauswarfen. Ich bin dann beim Rausgehen vorm GWZ ausversehen (wirklich nur ausversehen!) auf seine Kameratasche und seinen Hut getreten. Komischer Kauz. Der Arschlochfaktor war an diesem Abend recht hoch.
Ansonsten war der Tag auch etwas sinnlos. Ich habe nach dem gestrigen Abend dann heute früh Chinesisch und die beiden Typologiekurse mehr oder weniger geschwänzt... andererseits konnte ich mich auch nicht auf die "Typologie grammatischer Relationen" vorbereiten, da sich die zu lesenden 74 Seiten im moodle weder öffnen noch ausdrucken ließen... und das ist keine Ausrede! Stattdessen habe ich ein wenig für ASJP gemacht, war also nicht unproduktiv. Gestern habe ich auch wegen meinem damalig zurückgeschickten mp3-Player angerufen — die haben mir nämlich immer noch nicht mein Geld zurückgeschickt. Nüscht könn'se, jarnüscht. Fauln Schweine.
Auf Arbeit war ich dann auch, hab etwa ein Dutzend weitere Sätze glossieren können und hab ein paar Sätze mit Юлия gewechselt, was ich vielleicht auch öfter tun sollte, da sie sehr nett ist. Übrigens fiel mir neulich im MPI die frappierende Ähnlichkeit zwischen Søren und David Tennant (Doctor Who) auf.
Gestern Abend war Semesterauftakt(s)party, das vorbereitete Programm ist nicht zum Einsatz gekommen, aber das schien niemanden weiter gestört zu haben. Ich hab Sarah B. meine Sächsischwortliste abgefragt und sogar Herr Dölling schien sie interessant zu finden. Und ich hab mich gefreut, dass Julia W. und Tina G. da waren, da gab's ein bissl Spaß.
Ein richtig toller Tag war der Dienstag: Das fing erstmal recht lustig an, weil ich den Eingang zu meiner Chinesischvorlesung erst nicht finden konnte (wir hatten da noch nie) und mich dann, als Herr Filipiak grad was anschrieb, wegschlich, da ich mit Luise ins Gewandhaus bin. Da war nämlich Schülerkonzert mit Filmmusik. Hab mir allerdings mehr davon erhofft. Wir schienen wirklich die einzigen Nichtschüler da drin gewesen zu sein. Für 3,50 € war's doch recht nett, allerdings kannte ich von den gespielten Filmen nur 2, nämlich Mission: Impossible und Fluch der Karibik. Außerdem hatten sie noch Harry Potter, Herr der Ringe, Charlie und die Schokoladenfabrik, Spiderman und Hui Buh! Das machte das ganze irgendwie etwas albern, zusammen mit den Johnny-Depp-Witzen des Dirigenten. Das, worauf ich mich am meisten gefreut hatte, nämlich Zurück in die Zukunft wurde gar nicht gespielt. Naja.
Danach (nach einer kurzen Arbeiterei im MPI) traf ich mich mit Uta R. und Stephan W. im Hauptbahnhof bei McDonald's — die beiden gehen aufs Heisenberg-Gymnasium zur Schule und lernen grad Esperanto (selbstständig mit einem Kurs von lernu.net, hatte sie durch Zufall kennengelernt). Ich hatte Uta gefragt, ob wir uns da nicht mal treffen wollten, v.A. damit ich ihnen die (am Vortag von mir erstellte) Beitrittserklärung zur Esperanto-Jugend Sachsen geben konnte. Ich hab auch ziemlich viel erzählt dann, über Esperanto, das IS, was es so alles gibt und wie alles funktioniert... wir haben auch über alles mögliche andere geredet und einiges gegessen. War richtig nett, sollt'mer mal wieder machen!
Dann wieder kurz auf Arbeit gewesen und dann Sprachenabend in der VILLA, wie jetzt jeden Dienstag immer. Diesmal mit dabei: Helen und Hanne, Tina und Jana aus der Linguistik. War lustig, wie immer. Ich find's schön, jetzt wieder jeden Dienstag da hinzugehen. In 2 Wochen gibt's da wieder 'nen Themenabend: Taiwan diesmal! Und es soll auch versucht werden, einen Chinesischtisch aufzumachen. Da muss ich mal ein paar Chinesen rekrutieren. =)
Und jetzt noch kurz zum Montag: Erwähnenswert wär da eigentlich nur, dass ich zwischen meinen beiden Seminaren mit Oyunsodo essen war, wir viel über Mongolisch (v.A. die Schrift) geredet haben und ich sie die 40 Wörter für ASJP in ihrem Dialekt ("Mongolian, Peripheral") abfrug. Das war auch sehr spaßig. Interessant ist auch folgendes: Im Mongolischen nennt man die verschiedenen vokalharmonischen Repräsentationen, also ob hoch- oder tiefvokalisch, "männlich" und "weiblich"... das Wort für 'Stein' lautet auf Mongolisch in ihrem Dialekt etwa ['χata], während 'Feuerstein' ['χete] heißt. Muss die Wörter mal mit Lennarts "Hochmongolisch"-Kenntnissen vergleichen.